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Überraschender Anruf: Routinier Erdmann darf zur Heim-WM

25.06.2019 - Die Heim-WM hatte Beachvolleyball-Profi Jonathan Erdmann eigentlich gar «nicht auf dem Schirm». Jetzt steht der Berliner Routinier plötzlich vor seinem fünften WM-Start - es ist ein ganz spezieller.

  • Geht zum fünften Mal bei einer WM an den Start: Beachvolleyballer Jonathan Erdmann. Foto: Bodo Marks © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Geht zum fünften Mal bei einer WM an den Start: Beachvolleyballer Jonathan Erdmann. Foto: Bodo Marks © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Ich musste nicht lange überlegen», berichtete der 31-Jährige über den Anruf seines einstigen Partners Thomas Kaczmarek, der nun zum Trainerteam des Duos Alexander Walkenhorst und Sven Winter gehört. Ob er bereit wäre, ab diesem Freitag in Hamburg den an der Hand verletzten Walkenhorst zu ersetzen? «Es ist mir eine Ehre, die deutschen Farben zu vertreten», antwortete Erdmann.

Vor zehn Jahren hatte Erdmann im norwegischen Stavanger erstmals eine WM bestritten, 2013 im polnischen Stare Jablonki mit Partner Kay Matysik seine Sternstunde erlebt und überraschend WM-Bronze gewonnen. Nur die Olympiasieger Jonas Reckermann und Julius Brink sowie Kjell Schneider haben außerdem WM-Medaillen für Deutschlands Beach-Männer geholt. Danach wurde der Olympia-Neunte von London 2012 noch zweimal deutscher Meister mit Matysik. Das große Ziel Olympia in Rio 2016 verpasste das langjährige Duo. Mit den folgenden Partnern verschwand Erdmann dann vom Radar der Bundestrainer und DVV-Sportdirektoren, tauchte nur noch auf den Siegerlisten der nationalen Tour auf.

Sein Alltag am Olympiastützpunkt Berlin sieht mit Stammpartner Max Betzien so aus: «Zweimal am Tag Training und dann am Wochenende die Turniere. Das ist relativ langweilig, aber es macht mir immer noch Spaß», berichtete Erdmann. Aus dieser Routine wurde er mit Kaczmareks Anruf herausgerissen: «Ich bin sofort nach Hamburg gefahren zu Sven Winter und wir haben mit dem gemeinsamen Training begonnen.» Eine sehr spezielle Situation: «In der Kürze der Zeit kann man nicht sagen, wohin es geht.» Im ersten Match am Freitag geht es gleich gegen das brasilianische Topteam Pedro Solberg und Vitor Felipe.

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