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Neuer Prozess nach illegalem Autorennen unterbrochen

14.08.2018 - Noch vor Verlesung der Anklageschrift ist die Neuauflage des Prozesses gegen zwei Auto-Raser in Berlin unterbrochen worden. Hintergrund ist der Befangenheitsantrag eines Verteidigers vor dem Landgericht gegen den Vorsitzenden Richter Peter Schuster.

  • Fahrzeugteile liegen nach demm illegalen Autorennen auf der Tauentzienstraße in Berlin. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Fahrzeugteile liegen nach demm illegalen Autorennen auf der Tauentzienstraße in Berlin. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Die gesperrte Tauentzienstraße in Berlin nach dem illegalen Autorennen. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die gesperrte Tauentzienstraße in Berlin nach dem illegalen Autorennen. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Bei dem illegalen Autorennen war ein Mensch ums Leben gekommen, drei weitere Autoinsassen wurden schwer verletzt. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bei dem illegalen Autorennen war ein Mensch ums Leben gekommen, drei weitere Autoinsassen wurden schwer verletzt. Foto: Britta Pedersen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Trümmer nach einem illegalen Autorennen: Die Strafen sollen verschärft werden. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Trümmer nach einem illegalen Autorennen: Die Strafen sollen verschärft werden. Foto: Britta Pedersen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angeklagt sind zwei 26 und 29 Jahre alte Männer. Sie sollen bei einem illegalen Rennen in der Nacht zum 1. Februar 2016 auf dem Ku'damm nahe dem KaDeWe einen unbeteiligten 69-Jährigen totgefahren zu haben. Die erste Verurteilung wegen Mordes hatte der Bundesgerichtshof (BGH) aufgehoben. Er sah den bedingten Tötungsvorsatz als nicht ausreichend belegt an.

Anwalt Rainer Elfferding begründete seinen Antrag gegen den Vorsitzenden Richter nun damit, dass eine Verurteilung wegen Mordes bereits feststehe, bevor die Verhandlung begonnen habe. Er warf Schuster eine «unverhohlene Missbilligung» des BGH-Urteils vor. Dabei bezog er sich auf eine schriftliche Begründung von Schuster, mit der dieser eine Entlassung des 26-Jährigen aus der Untersuchungshaft abgelehnt hatte.