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Warum Lüften Schimmel in der Wohnung vorbeugt

11.12.2020 - Die Wohnung zu lüften ist nicht nur wegen der Corona-Pandemie wichtig. Es verhindert auch, dass die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu hoch wird. Dann kann nämlich Schimmel entstehen.

  • Ein Hygrometer misst in Räumen die relative Luftfeuchtigkeit. Ist diese zu hoch, kann schnell Schimmel entstehen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Hygrometer misst in Räumen die relative Luftfeuchtigkeit. Ist diese zu hoch, kann schnell Schimmel entstehen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Spätestens seit Corona weiß es jedes Kind: Zimmer müssen regelmäßig gelüftet werden. Aber nicht nur wegen Sars-CoV-2 sollte man mehrmals am Tag das Fenster öffnen.

Denn regelmäßiges Lüften verhindert auch Schimmelbildung in den Räumen. Das teilt das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung mit. Ist die relative Luftfeuchtigkeit zu hoch und das Zimmer gleichzeitig dauerhaft zu warm, kann sich schnell Schimmel bilden.

Ein Tipp der Experten lautet daher: In jedem Raum sollte ein Hygrometer installiert werden. Das misst die relative Luftfeuchtigkeit. Sie sollte idealerweise zwischen 50 und 60 Prozent liegen.

Außerdem sollte man mehrmals täglich stoßlüften. Dabei strömt feuchte Raumluft raus und trockenere Außenluft rein. Werden die Fenster anschließend wieder geschlossen, erwärmt sich die Luft innen und kann wieder mehr Wasser aufnehmen - und die relative Luftfeuchtigkeit sinkt weiter ab. Dafür muss aber nach dem Lüften auch geheizt werden.

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