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Peiffer: Nicht unbedingt mit den Trainern tauschen

19.01.2020 - Biathlon-Olympiasieger Arnd Peiffer glaubt weiter an eine WM-Chance für die in der Formkrise steckenden Ex-Weltmeister Erik Lesser und Simon Schempp.

  • Peiffer glaubt weiter an eine WM-Chance für die in der Formkrise steckenden Lesser und Schempp. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peiffer glaubt weiter an eine WM-Chance für die in der Formkrise steckenden Lesser und Schempp. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Bei Simon hängt es davon ab, wie er sich selber fühlt. Bei ihm ist das Entscheidende, wie er sich einschätzt und was er sagt», sagte der 32 Jahre alte Peiffer beim Weltcup in Ruhpolding der Deutschen Presse-Agentur. «Bei Erik bin ich der Meinung, dass er es leistungsmäßig drauf hat, dass er uns als Startläufer immer helfen kann, dass er für die Single-Mixed immer gut ist», meinte Peiffer nach Platz fünf der deutschen Männer-Staffel am Samstag beim Heim-Weltcup in der Chiemgau Arena.

Statt in Ruhpolding war Ex-Weltmeister Lesser in dieser Woche beim IBU-Cup im slowakischen Osrblie unterwegs und bester deutscher Skijäger. Nach Platz zehn im Sprint war der 31-Jährige im Verfolgungsrennen auf Platz sieben gelaufen, darf nun auf eine Rückkehr ins A-Team beim nächsten Weltcup in Pokljuka hoffen, um sich in Slowenien doch noch für die Titelkämpfe in Antholz (13. bis 23. Februar) zu empfehlen. Schempp ist ganz aus dem Wettkampfbetrieb ausgestiegen, der 31-Jährige versucht im Training die verlorene Form wiederzufinden.

Das deutsche WM-Team wird nach dem Pokljuka-Weltcup nominiert. «Es ist nicht leicht, da möchte ich auch nicht unbedingt mit den Trainern tauschen», sagte Peiffer. Neben dem Olympiasieger haben bislang Benedikt Doll, Johannes Kühn, Philipp Horn und Philipp Nawrath die WM-Norm geknackt. Horn hatte dies mit Platz sechs beim Massenstart in Oberhof, Nawrath in Ruhpolding bei seinem Weltcup-Debüt mit Platz sieben im Sprint geschafft. «Er wird höchstwahrscheinlich in der WM-Mannschaft dabei sein, nach aktuellem Stand», sagte Chef-Bundestrainer Mark Kirchner.

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