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Das Smartphone macht die Biege

27.01.2017 - Viele Menschen tragen ihr Mobiltelefon in der Hosentasche, gern in einer der Gesäßtaschen. Das ist oft nicht nur unbequem, sondern kann bei zu großer Belastung auch das Gerät beschädigen. Die Smartphone-Hersteller tüfteln deshalb schon seit Jahren daran, biegsamen Handys in Serie zu produzieren. Kommen schon bald die ersten Mobiltelefone mit Flexidisplay auf den Markt?

  • Biegsame Handys sind noch Zukunftsmusik. Dabei kam das gebogene Samsung Galaxy Round schon 2013 auf den Markt. ©

    Biegsame Handys sind noch Zukunftsmusik. Dabei kam das gebogene Samsung Galaxy Round schon 2013 auf den Markt. © Samsung

Biegsame Handys als nächstes großes Ding

Der Markt für Mobiltelefone braucht neue Impulse. Leistungsfähige Smartphones bieten mittlerweile alle namhaften Elektronikhersteller wie Apple, Samsung und Sony an. Dazu drängen chinesische Firmen wie Huawei und OnePlus mit preislich wie technisch attraktiven Modellen auf den Markt.

Doch womit punkten? Was ist das nächste Killer-Feature, wo doch leistungsfähige Kameras, brillante Displays und schnelle Prozessoren keine Alleinstellungsmerkmale mehr sind? Ein Trendsetter könnten biegsame Handys sein. Biegsame Handys lassen sich problemlos in die Gesäßtasche einfügen, unabhängig davon, ob man läuft, steht oder sitzt.

Biegsame Handys: Anforderungen

Ein flexibler Bildschirm allein ist nicht die Lösung, um biegsame Handys in Serie zu produzieren. So müsste auch das Innere des Mobiltelefons anpassungsfähig sein, und zwar in erster Linie der Akku und größere Elektronikbauteile. Am weitesten sind die Entwicklungen bei den Displays und den Akkus vorangeschritten.

Flexible Displays: Ein biegsamer Handybildschirm ist nicht mit einem gebogenen Handydisplay zu verwechseln. Samsung hat schon 2013 das Galaxy Round mit einem gebogenen Display vorgestellt. Flexible Bildschirme, die sich falten oder aufrollen lassen, wurden dagegen bislang nur als Prototypen präsentiert.

Da sich die Displaytechnologien immer unter einer dünnen Glasscheibe befinden, muss auch das Glas biegsam sein. Von den Display-Arten ist OLED dafür besser geeignet als LCD, da es ist selbstleuchtend ist. LCD-Displays benötigen dagegen eine Hintergrundbeleuchtung – also eine weitere Schicht, die biegsam sein müsste.

Biegsame Akkus: Panasonic hat Anfang 2017 auf der Technikmesse CES drei Prototypen flexibler Lithium-Ionen-Akkus gezeigt. Sie haben etwa die Größe einer Kreditkarte, sind 0,45 Millimeter dünn und sollen auch nach 1.000 Knicks noch 80 Prozent ihrer Kapazität besitzen. Das Problem: Der stärkste dieser Prototypen leistet 60 Milliampère-Stunden (mAh). Ein Smartphone benötigt aber einen Akku mit rund 3.000 mAh. Panasonic muss also bis zur geplanten Serienproduktion Ende 2018 oder Anfang 2019 noch kräftig an der Leistung schrauben.

Da auch die starren elektronischen Bauteile untergebracht werden müssen, wird es vermutlich zuerst nicht komplett biegsame Handys, sondern Smartphones mit einem faltbaren Display geben. Das wären dann Klapphandys einer neuen Generation.

Biegsame Handys: Welche Hersteller arbeiten daran?

Die koreanischen Hersteller Samsung und LG haben besonders viel in die Entwicklung biegsamer Displays investiert, aber auch Apple und Google sind mit im Rennen. Gerüchte gibt es viele, am konkretesten scheint das sogenannte „Project Valley“ von Samsung zu sein. Das Unternehmen könnte bereits im Februar 2017 auf dem Mobile World Congress in Barcelona als erster Hersteller biegsame Handys vorstellen.

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