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Unfallgefahr durch Hitzeschäden

27.07.2018 - An die derzeit teils drastischen Tempolimits auf zahlreichen Autobahnabschnitten sollte man sich aus Sicherheitsgründen besser halten. Dort besteht durch die Hitze erhöhte Unfallgefahr.

  • Autofahrer müssen am Wochenende nicht nur mit Ferienstaus, sondern auf Autobahnen mit Betonfahrbahn auch mit Tempolimits und Schäden rechnen  © SP-X/Lea

    Autofahrer müssen am Wochenende nicht nur mit Ferienstaus, sondern auf Autobahnen mit Betonfahrbahn auch mit Tempolimits und Schäden rechnen © SP-X/Lea Fuji

Die Sommerhitze macht nicht nur Mensch und Maschine zu schaffen, sondern auch der Straße. Auto- und Motorradfahrer müssen auf Beton-Fahrbahnen wieder mit Blow-ups rechnen.

Aufwölbungen oder Schlaglöcher können urplötzlich entstehen, was sie bei höheren Geschwindigkeiten zu einem unfallträchtigen Hindernis macht. Deshalb gelten auf zahlreichen Autobahnabschnitten bereits drastische Geschwindigkeitsbeschränkungen – aus Sicherheitsgründen, aber auch, um die Fahrbahn zu schonen. Blow-ups treten vor allem am späten Nachmittag auf, da die Intensität der Sonneneinstrahlung ausschlaggebend für das Aufbrechen ist.

Bei sehr hohen Temperaturen kann sich der Beton ausdehnen und aufplatzen. "Das Problem ist, dass Beton nicht fugenlos verbaut werden kann", sagt Nico Hartlep, TÜV Rheinland-Experte für Straßenbau. "Im Laufe der Zeit härtet die Fugenfüllung zwischen den Betonplatten aus. Da kann sich die Platte in der Sommerhitze nicht mehr wie geplant ausdehnen.“ Im Extremfall wölbt sich die Platte, platzt auf oder springt aus der Verankerung. Aber auch die Asphalt-Fahrbahn leidet unter dem Wetter, in dem aufgeheizten, weichen Asphalt können sich durch den Schwerlastverkehr schnell Spurrillen bilden.

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