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Friedrich verpasst Podium in Altenberg - Walther führt

29.02.2020 - Bob-Pilot Francesco Friedrich rangiert bei den Weltmeisterschaften in Altenberg nach dem ersten Tag der Viererbob-Konkurrenz nur auf Platz vier. Vereinskollege Nico Walther führt, doch fünf Teams sind nur neun Hundertstel voneinander entfernt.

  • Der Viererbob von Francesco Friedrich verpasste in Altenberg das Podium. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Viererbob von Francesco Friedrich verpasste in Altenberg das Podium. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bob-Pilot Francesco Friedrich muss zum Abschluss der Bob-Weltmeisterschaften in Altenberg um seinen zweiten Titel hart kämpfen.

Nach dem historischen sechsten Sieg im Zweierbob am vergangenen Wochenende liegt der 29 Jahre alte Lokalmatador vom BSC Sachsen Oberbärenburg nach den ersten beiden Läufen am Samstag im großen Schlitten nur auf dem vierten Rang. «Wir sind in Kurve zwölf mit dem Schlitten völlig weggerutscht. Morgen geht es von vorne los», sagte der Doppel-Olympiasieger von 2018. Für Friedrich wäre es die erste Niederlage bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen seit 2016.

Vor den abschließenden beiden Läufen liegen insgesamt fünf Teams mit nur neun Hundertstelsekunden voneinander getrennt. Friedrichs Vereinskollege Nico Walther führt mit fünf Hundertstel Vorsprung vor dem Letten Oskars Kibermanis. 0,06 Sekunden hinter Walther liegt der Stuttgarter Johannes Lochner, den vierten Platz teilen sich zeitgleich Friedrich und der Kanadier Justin Kripps.

Der 29 Jahre alte Walther, der zu Beginn der Saison durch einen schweren Trainingssturz lange aussetzen musste und am vergangenen Wochenende im kleinen Schlitten im finalen Durchgang vom zweiten auf den vierten Platz zurückfiel, freute sich riesig: «Jetzt um den WM-Titel mitfahren zu können, darauf können wir besonders stolz sein.» Allerdings erwartet Walther, dass «das Rennen bis zum vierten Durchgang offen bleiben» werde.

Auch Bundestrainer René Spies erwartet ein enges Rennen: «Das Klassement wird von Lauf zu Lauf durcheinandergewirbelt.» Angesichts der geringen Abstände freute sich der 46-Jährige über die gezeigte Teamleistung: «Die gute Nachricht ist, dass alle drei um Gold fahren. Die schlechte Nachricht: Kibermanis und Kripps fahren auch um Gold.» Die letzten beiden Läufe werden am Sonntag ab 13.00 (live in der ARD) Uhr ausgetragen.

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