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US-Vizepräsident Pence: Venezuelas Maduro «muss weg»

23.01.2019 - Mitten in der eskalierenden politischen und wirtschaftlichen Krise Venezuelas hat US-Vizepräsident Mike Pence der Opposition des Landes in einer Videobotschaft die Unterstützung der USA zugesagt.

  • «Nicolás Maduro ist ein Diktator, dessen Machtanspruch jede rechtliche Grundlage fehlt», sagte US-Vizepräsident Mike Pence. Foto: Evan Vucci/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Nicolás Maduro ist ein Diktator, dessen Machtanspruch jede rechtliche Grundlage fehlt», sagte US-Vizepräsident Mike Pence. Foto: Evan Vucci/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Autofahrer warten in Caracas an einer Tankstelle. Das ölreiche Venezuela hat nicht mehr genug Benzin. Foto: Ariana Cubillos © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Autofahrer warten in Caracas an einer Tankstelle. Das ölreiche Venezuela hat nicht mehr genug Benzin. Foto: Ariana Cubillos © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Venezolaner tragen ihre in Kolumbien getätigten Einkäufe über die Grenzbrücke zurück nach Venezuela. Foto: Georg Ismar © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Venezolaner tragen ihre in Kolumbien getätigten Einkäufe über die Grenzbrücke zurück nach Venezuela. Foto: Georg Ismar © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • «Yankee go home», fordert ein Anhänger der venezolanischen Regierung - doch ist nicht auszuschließen, dass die US-Yankees ohnehin schon längst zuhause sind. Foto: Ariana Cubillos © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    «Yankee go home», fordert ein Anhänger der venezolanischen Regierung - doch ist nicht auszuschließen, dass die US-Yankees ohnehin schon längst zuhause sind. Foto: Ariana Cubillos © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Massen für Maduro: Anhänger des Präsidenten bei einer "antiimperialistischen" Demonstration in Caracas. Foto: Marcelo Garcia/Prensa Miraflores © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Massen für Maduro: Anhänger des Präsidenten bei einer "antiimperialistischen" Demonstration in Caracas. Foto: Marcelo Garcia/Prensa Miraflores © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Nicolas Maduro: Zahlreiche Staaten erkennen das Ergebnis der letzten Wahl nicht an. Foto: Boris Vergara © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Nicolas Maduro: Zahlreiche Staaten erkennen das Ergebnis der letzten Wahl nicht an. Foto: Boris Vergara © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Nicolás Maduro ist ein Diktator, dessen Machtanspruch jede rechtliche Grundlage fehlt», sagt Pence in einem Clip mit spanischen Untertiteln, der am Dienstag (Ortszeit) bei Twitter veröffentlicht wurde.

In einem Kommentar im «Wall Street Journal» (Dienstag) sprach sich der Vize von US-Präsident Donald Trump zudem für den Abgang Maduros aus. «Die Krise Venezuelas wird sich verschlimmern, bis die Demokratie wiederhergestellt ist», schrieb Pence. «Nicolás Maduro muss weg», so der US-Politiker.

In Venezuela hatten erst am Montag Sicherheitskräfte eine Meuterei von Nationalgardisten in der Hauptstadt Caracas niedergeschlagen. Der Aufstand dieser Einheit der Streitkräfte richtete sich offensichtlich gegen die aus ihrer Sicht illegitime Regierung Maduros. Dieser hatte sich zuletzt trotz massiver Proteste für eine zweite Amtszeit vereidigen lassen. Für Mittwoch sind in Venezuela Großdemonstrationen gegen Maduro geplant.

Maduro nannte die Äußerungen des US-Vizepräsidenten am Dienstag bei Twitter «inakzeptabel». Die Regierung seines Landes sei gerade dabei, die diplomatischen Beziehungen zu den USA einer Revision zu unterziehen. In den nächsten Stunden würden Entscheidungen getroffen, um die Souveränität und Würde des venezolanischen Volkes zu verteidigen, so Maduro.

Die USA würden die Nationalversammlung als letzten Überrest der Demokratie in Venezuela anerkennen und sie und ihren Präsidenten Juan Guaidó in der Forderung nach einer Übergangsregierung unterstützen, sagte Pence in seiner Videobotschaft. Washington stehe bei der geplanten Großdemonstrationen gegen Maduro an der Seite der Opposition.

Zahlreiche Staaten, internationale Organisationen und die venezolanische Opposition bezeichnen Maduros Wiederwahl im vergangenen Jahr als undemokratisch. Deshalb erkennen sie ihn nicht als legitimen Präsidenten an.

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