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FC Bayern: Sorge statt Vorfreude nach positivem Gnabry-Test

21.10.2020 - Der FC Bayern legt in der Champions League wieder los - mit großen Sorgen. Der positive Corona-Test von Serge Gnabry sorgt nicht nur für das Aus eines Leistungsträgers. Er führt vor Augen, wie fragil der Wettbewerb in dieser Saison sein kann.

  • Bayern-Trainer Hansi Flick (M) muss vorerst auf Serge Gnabry verzichten. Foto: Marco Donato/FC Bayern München/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bayern-Trainer Hansi Flick (M) muss vorerst auf Serge Gnabry verzichten. Foto: Marco Donato/FC Bayern München/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die große Vorfreude des FC Bayern auf den Start in die neue Champions-League-Saison war nach dem positiven Corona-Test von Serge Gnabry erst einmal verflogen.

Zwei Monate nach dem Triumph in der Königsklasse müssen die Münchner vor ihrem Duell am (21.00 Uhr/Sky) gegen Atlético Madrid erst einmal einige Sorgen verarbeiten. Erst nach weiteren Tests am Spieltag weiß Trainer Hansi Flick, wen er für das Duell einplanen kann.

Nach dem Triple in der vergangenen Saison sowie zwei folgenden Supercup-Siegen wollen die Bayern wieder auf europäischer Bühne glänzen. Das «Optimum», so Flick, soll her. «Gerade in der Champions League sind enorm viele gute Gegner», sagte der 55-Jährige. Dazu kommt die nur schwer kalkulierbare Belastung durch das Coronavirus.

TESTS: Haben sich außer Serge Gnabry weitere Stars infiziert? Tests am Spieltag sollen Aufschluss geben, ob es weitere positive Fälle im Ensemble der Münchner gibt. Nur wer negativ getestet ist, kann in den Bus steigen und am Abend in die Allianz Arena fahren.

TITELVERTEIDIGUNG: Es ist ein weiter Weg bis zum Finale am 29. Mai 2021 in Istanbul, doch genau da wollen die Münchner hin. Nur Real Madrid glückte nach dem Triumph im Jahr 2016 die erfolgreiche Titelverteidigung, auch 2017 und 2018 feierten die Königlichen um Nationalspieler Toni Kroos wieder mit dem Henkelpott. «Wir haben großartige Spieler, im Training gibt jeder alles», sagte Lucas Hernández. «Wir wollen gemeinsam die hervorragenden Erfolge der letzten Saison bestätigen.» Der FC Bayern zähle zu den Favoriten, sagte der Franzose.

BILANZ: Der FC Bayern und Atlético treffen zum siebten Mal in Europa aufeinander, die Münchner liegen mit drei Siegen, bei einem Remis und zwei Niederlagen vorn. Madrid hat fünf seiner letzten sechs Spiele in der Champions League gegen deutsche Teams verloren. Ganz anders die Bayern: Nach elf Siegen auf dem Weg zum Triumph in der Vorsaison soll diese Rekordserie ausgebaut werden.

EMOTIONEN: Im Alter von elf Jahren wechselte Hernández von Rayo Majadahonda zu Atlético, wo er zum Profi, Nationalspieler und Weltmeister reifte. 80 Millionen Euro ließen sich die Bayern den Verteidiger im vergangenen Jahr kosten, Verletzungsprobleme warfen den gemessen an der Ablöse teuersten Spieler der Vereinsgeschichte in der ersten Saison zurück. «Das erste Jahr war nicht das beste Jahr. Ich versuche, in diesem Jahr zu glänzen», sagte der 24-Jährige. Der Saisonstart glückte ihm. «Er macht die Position des Außenverteidigers im Moment sehr gut», sagte Flick. «Er hat schon in der Endphase der letzten Saison gezeigt, welche Qualitäten er hat.» Nette Worte gab es von den Ex-Kollegen. «Er ist von Zuhause weggegangen und ist Weltmeister geworden. Wir vermissen ihn natürlich auch. Er ist ein großer Fußballer», sagte Madrids Kapitän Koke.

TRAINERDUELL: Das Spiel zwischen Bayern und Atlético ist auch das Duell zweier höchst unterschiedlicher Trainer. Der sachliche Hansi Flick trifft auf den heißblütigen Diego Simeone. Er freue sich «auch auf den gegnerischen Trainer, der in den letzten neun Jahren einen hervorragenden Job gemacht hat», sagte Flick.

GEGNER: Simeone hat keine Angst vor großen Mannschaften oder Favoriten. Er strebt auch in München einen Sieg an. «Wir werden versuchen, weiter erfolgreich zu sein. Natürlich fehlen die Verletzten. Aber die Spieler, die zum Einsatz kommen, werden alles versuchen, um das Fehlen zu kompensieren», sagte Simeone. Auch Kapitän Koke gab sich zuversichtlich. «Bayern gehört immer zu den großen Favoriten. Sie schaffen es jedes Jahr sehr weit. Wir wissen, wie wir stehen, haben unsere Ziele und die wollen wir erreichen.»

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