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Promi-Geburtstag vom 19. Juli 2019: Benedict Cumberbatch

19.07.2019 - Er ist Sherlock Holmes und Dr. Strange - Benedict Cumberbatch gehört zu den erfolgreichsten Schauspielern seiner Generation. Und der Brite hat sehr, sehr viele weibliche Fans.

  • Benedict Cumberbatch (r) sieht sich mit seiner Frau Sophie Hunter das Wimbledon-Finale an. Mit dabei ist auch Schauspiel-Kollege Tom Hiddleston (l). Foto: Adrian Dennis/POOL AFP/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Benedict Cumberbatch (r) sieht sich mit seiner Frau Sophie Hunter das Wimbledon-Finale an. Mit dabei ist auch Schauspiel-Kollege Tom Hiddleston (l). Foto: Adrian Dennis/POOL AFP/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Blauer Anzug, blaue Krawatte, helles Hemd und weißes Einstecktuch: Beim irren Wimbledon-Finale in London, das Novak Djokovic vor kurzem in fünf dramatischen Sätzen gegen Roger Federer gewann, saß Benedict Cumberbatch als Zuschauer auf den Rängen - ganz klassischer Gentleman.

Der coole und stilvolle Auftritt des Schauspielers, dessen smartes Outfit von dem britischen Designer Richard James stammte, dürfte seine vielen weiblichen Fans, die Cumberbatch geradezu abgöttisch verehren, in große Verzückung versetzt haben.

«Cumberbitches» nennen sich seine glühenden Verehrerinnen, die im Internet sogar halbwegs organisiert sind: Der dazugehörige Twitter-Account hat mehr als 300.000 Follower und hält diese jederzeit auf dem Laufenden, was «Mr. Wangenknochen» so treibt, der dort als «Sexbombe mit blauen Augen» angepriesen wird.

Allerdings war Bendict Cumberbatch nicht allein zum Jahrhundert-Match gekommen. An seiner Seite war seine Frau Sophie Hunter. Die beiden sind seit vier Jahren verheiratet und haben inzwischen zwei Kinder. Heute feiert Benedict Cumberbatch seinen 43. Geburtstag.

Knapp zehn Jahre ist es her, dass der Schauspieler als exzentrischer und genialer Detektiv durch die exzellente BBC-Serie «Sherlock» berühmt wurde. Als oscarnominierter Codeknacker Alan Turing («The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben») oder durch seine Rolle als Comic-Held «Dr. Strange» ist der Brite danach schnell in die Riege der Top-Schauspieler aufgestiegen.

Der Anfang war schwierig: Nach der Schauspielschule musste Cumberbatch eine Weile ohne Aufträge auskommen. «Ich habe gelernt, dass man sich in diesem Job nicht zu viel Gedanken um Kleinigkeiten machen darf und außerdem über viele Dinge ohnehin keine Kontrolle hat», sagte der britische Schauspieler dem « Lufthansa Magazin». «Aber das habe ich schon gelernt, als ich nach der Schauspielschule erst mal sechs Monate lang keinen einzigen Job bekommen habe.»

Lebenserfahrung konnte der 19-jährige Cumberbatch auch als Englischlehrer in einem buddhistischen Kloster sammeln, in dem er einige Monate verbrachte. Seine Lektion: «Man lernt nichts anderes dabei, als im Moment zu sein. Zeit hat so eine poetische Komponente, sie gilt es zu genießen, nicht, sie mit zu vielem gleichzeitig zuzumüllen. Unsere Hirne und unser Wesen sind dafür nicht gemacht», sagte der Brite der Zeitschrift «Madame».

Seine Ausbildung als Schauspieler erhielt Benedict Cumberbatch an der Academy of Music and Dramatic Art in London. Seine Eltern haben immer schon an sein Talent geglaubt. Sein Vater sagte ihm den Erfolg voraus. An der Uni habe er im Theaterstück «Amadeus» den Widersacher Salieri gespielt, sagte Cumberbatch dem «Lufthansa Magazin». «Als wir nach der Aufführung im Auto saßen, sagte mein Vater zu mir: «Junge, du bist besser, als ich es je war und jemals sein werde. Wenn du das beruflich machst, hast du eine große Karriere vor dir.» Sie hätten beide angefangen zu weinen und sich in den Arm genommen. Das sei einer der schönsten Momente seines Lebens gewesen.

Zuletzt lieh Benedict Cumberbatch in der Mini-Serie «Good Omens» Satan seine Stimme. Überhaupt ist er als Synchronsprecher äußerst begehrt. Er kam beim «Hobbit» ebenso zum Einsatz wie in «Der Grinch» oder «Mogli: Legende des Dschungels». In naher Zukunft wird Cumberbatch im Weltkriegs-Drama «1917» und dem Spionage-Thriller «Ironbark» zu sehen sein, der in der Zeit des Kalten Krieges spielt.

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