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Box-Nationalteam nach Quarantäne zurück in Deutschland

18.09.2020 - Die letzte Gruppe der deutsche Box-
Nationalmannschaft ist nach Ablauf der Quarantäne vom Trainingslager im österreichischen Längenfeld nach Hause gereist.

  • Das komplette deutsche Amateurbox-Nationalteam hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Andreas Lander/Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das komplette deutsche Amateurbox-Nationalteam hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Andreas Lander/Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa) - Die letzte Gruppe der deutsche Box-
Nationalmannschaft ist nach Ablauf der Quarantäne vom Trainingslager im österreichischen Längenfeld nach Hause gereist.

Von den 18 Sportlern hatten sich während der 14-tägigen Vorbereitung 16 mit dem Corona-Virus infiziert, von den neun Trainern und Betreuern waren sieben betroffen. «Die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Athletinnen und Athleten und des Betreuungsteams hat höchste Priorität. Allen Beteiligten geht es den Umständen entsprechend gut», sagte Erich Dreke, Präsident des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV).

Als Reaktion auf den Corona-Ausbruch wurde das nächste Trainingslager in Schwerin (30. September bis 10. Oktober) abgesagt. Der Cologne World Cup in Köln, der ursprünglich vom 14. bis 18. Oktober stattfinden sollte, wurde auf Dezember dieses Jahres verschoben.

Der DBV-Vorstand betonte, er habe «keinerlei Verständnis für die nicht abgestimmte Abreise des Mannschaftsarztes» aus Österreich. Der hatte das Team nach Ausbruch der Infektion am 10. September verlassen. Darüber hatte er weder den Verbandsvorstand noch die Mannschaftsleitung in Längenfeld informiert. «Auf Grund dieses nicht nachvollziehbaren Verhaltens wurde die DBV-Ärztekommission mit der Prüfung des Vorgangs beauftragt», heißt es in einer Erklärung.

Mannschaft und Betreuer werden in Deutschland gründlich untersucht. Dabei soll darauf geachtet werden, dass nur «Sportlerinnen und Sportler wieder in das Trainings- und Wettkampfsystem eintreten, die nach Einschätzung der Mediziner gesund sind und dies auch selbst möchten. Es wird keinem Sportler und keiner Sportlerin ein Nachteil entstehen, wenn nach der Infektion mit Covid-19 eine längere Regenerationspause beginnt», sagte Sportdirektor Michael Müller.

© dpa-infocom, dpa:200912-99-532707/5

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