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Explosiver Retro-Sound: «Chickaboom!» von Tami Neilson

20.02.2020 - Es klingt schräg: Eine Kanadierin zieht nach Neuseeland, macht dort Countrymusik, räumt damit Preise ab. Musik kennt eben keine Grenzen.

  • Elektrisierender Gesang: die stimmgewaltige Tami Neilson. Foto: Mrs Jones/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Elektrisierender Gesang: die stimmgewaltige Tami Neilson. Foto: Mrs Jones/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ihre Musik liegt irgendwo zwischen Country und Rock, manchmal ist auch etwas Soul dabei: Die Kanadierin Tami Neilson hat ein neues Album veröffentlicht.

Schon der Titel «Chickaboom!» lässt erahnen, dass mehr Country Music zu erwarten ist, da Neilson wohl Anleihen beim großen Johnny Cash genommen hat, dessen 76. Album nach der typischen Backgroundmusik seiner damaligen Begleitband «Tennessee Three» den Titel «Boom Chicka Boom» erhielt.

Neilson selbst erklärt den Titel damit, dass sie Songs schreiben wollte, die wie Feuerwerkskörper knallen und selbst bei einer Vereinfachung auf Gitarre, Schlagzeug und zwei Stimmen «immer noch Boom machen». Die Songs der stimmgewaltigen Kanadierin, die in Neuseeland lebt und dort regelmäßig mit Alben und Hit-Singles in den Charts auftaucht, klingen denn auch explosiv. Der Einsteiger «Call Your Mama» wirkt erfrischend, ebenso wie «Hey, Bus Driver» oder «Tell Ma That You Love Me».

Sie selbst stammt aus einer musikalisch vorbelasteten Familie. Die Eltern traten als The Neilsons auf, die unter anderem auch Country-Legende Cash oder Tanya Tucker begleiteten. Später stießen auch die Kinder Tami, Todd und Jay dazu. Doch die Liebe führte Tami eines Tages nach Neuseeland, wo sie mit ihren Kompositionen und der raumfüllenden Stimme eine glänzende Solo-Karriere hinlegte. Eine Reihe von Auszeichnungen, wie etwa als beste Künstlerin der New Zealand Country Music Awards (2010, 2011, 2014), sprechen für sich.

Das neueste Album ist ein kleines Familienprodukt, dank der Unterstützung ihres Bruders Jay, der für die Aufnahmen extra nach Neuseeland gekommen war. Der Bassist begleitete seine Schwester bei den Songs, die dadurch nach Tamis Worten einen «unverkennbaren geschwisterlichen Zauber» erhielten.

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