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Liga-Chef zu möglicher Ausländerreduzierung: «Ist Thema»

15.11.2019 - DEL-Chef Gernot Tripcke hat sich irritiert über die Art und Weise der Forderung des Deutschen Eishockey-Bundes nach einer schnelleren Ausländerreduzierung in der Liga gezeigt.

  • Gernot Tripcke war irritiert über die Art und Weise der DEB-Forderung nach einer schnelleren Ausländerreduzierung in der DEL. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Gernot Tripcke war irritiert über die Art und Weise der DEB-Forderung nach einer schnelleren Ausländerreduzierung in der DEL. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Grundsätzlich will auch der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga dies aber nicht ausschließen. «Das Thema ist ein Thema», sagte Tripcke am Rande des DEL-Spiels Grizzlys Wolfsburg gegen die Düsseldorfer EG 4:1 (0:0, 1:0, 3:1). «Der Liga ist das egal. Die Liga sind die 14 Clubs und da muss sich die Mehrheit jetzt finden.»

Eine Reduzierung der Ausländer pro Team und Spiel von aktuell neun schon zur neuen Saison, hält Tripcke aber «für eher unwahrscheinlich». Wolfsburgs Sportchef Charly Fliegauf meinte, dies sei wegen der bereits laufenden Kaderplanung wenig sinnhaft. Einige Manager-Kollegen aus der DEL hatten dies jedoch nicht ausgeschlossen.

Tripcke bezeichnete eine mögliche Ausländerreduzierung aber nur als «Teilfrage» eines bereits diskutieren Komplexes zwischen Liga und dem DEB. «Die Frage ist: Wo bekommen wir die jungen Deutschen her? Wie bekommen wir sie in die Liga? Und wie machen wir sie zu Nationalspielern?» Dazu sei man schon seit einiger Zeit im Dialog.

Die öffentliche Forderung von DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel am Rande des Deutschland Cups am vergangenen Wochenende in Krefeld nach einer schnellen Ausländerreduzierung in der Liga habe ihn daher verwundert. «Diese Gespräche gibt es. Es wäre besser gewesen, er hätte es am Montag in der Sitzung der Sportlichen Leiter anstatt vorher in der Presse gesagt», meinte Tripcke, der betonte, dass es keine Probleme zwischen der DEL und DEB gebe: «Ich finde die Diskussion etwas komisch. Es sollen Gräben aufgemacht werden. Das sind aber eigentlich ganz harmonische und positive Dinge.»

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