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Nach dem Durchschnaufen kommt die Saharahitze

20.06.2019 - Wer frei hat, sollte das Wochenende für Ausflüge nutzen. Die Meteorologen sagen sommerliches Wetter und frische Luft voraus. Nur im Süden kann es gewittern. Ab Montag droht dann eine Hitzewelle.

  • Die Temperaturen bewegen sich zum Ende der Woche noch immer im hohen Bereich. Im Süden muss mit Gewittern und Starkregen gerechnet werden. Foto: Marcel Kusch © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Temperaturen bewegen sich zum Ende der Woche noch immer im hohen Bereich. Im Süden muss mit Gewittern und Starkregen gerechnet werden. Foto: Marcel Kusch © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Autos fahren am Mittwochabend im Hagel auf der A7 bei Bockenem. Foto: Bernd März © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Autos fahren am Mittwochabend im Hagel auf der A7 bei Bockenem. Foto: Bernd März © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Kletterpartie bei Sonnenschein im Oberallgäu. In Bayern wird es am Wochenende nass. Foto: Karl-Josef Hildenbrand © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kletterpartie bei Sonnenschein im Oberallgäu. In Bayern wird es am Wochenende nass. Foto: Karl-Josef Hildenbrand © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Touristen besuchen im Binz auf der Insel Rügen die Seebrücke. In dem Seebad sinken die Temperaturen am Wochenende unter 20 Grad; nächste Woche wird es dann angenehm warm. Foto: Stefan Sauer © dpa - Deutsche...

    Touristen besuchen im Binz auf der Insel Rügen die Seebrücke. In dem Seebad sinken die Temperaturen am Wochenende unter 20 Grad; nächste Woche wird es dann angenehm warm. Foto: Stefan Sauer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Der Miniaturmühlenplatz im hessischen Gieselwerder wird von Schlammwasser überspült. Am Mittwochabend waren heftige unwetterartige Regenfälle in Südniedersachsen und Hessen niedergegangen. Foto: Bernd März...

    Der Miniaturmühlenplatz im hessischen Gieselwerder wird von Schlammwasser überspült. Am Mittwochabend waren heftige unwetterartige Regenfälle in Südniedersachsen und Hessen niedergegangen. Foto: Bernd März © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Ein Junge erfrischt sich in einem Brunnen an der Karl-Marx-Alle in Berlin. In der kommenden Woche wird es in der Bundeshauptstadt wieder richtig heiß. Foto: Wolfgang Kumm © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Junge erfrischt sich in einem Brunnen an der Karl-Marx-Alle in Berlin. In der kommenden Woche wird es in der Bundeshauptstadt wieder richtig heiß. Foto: Wolfgang Kumm © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bevor heiße Saharaluft nächste Woche den Hochsommer bringt, darf sich Deutschland zuerst noch auf sommerliches Wetter ohne drückende Schwüle freuen.

«Am Wochenende herrscht in den meisten Regionen bestes Ausflugswetter», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag. Das Hoch «Ulla» bringe viel Sonnenschein und nur harmlose Quellwolken. Zum Wochenstart sorge dann heiße Luft aus der Sahara für eine außergewöhnliche Hitzewelle.

Am Freitag wechseln sich in der Mitte und im Norden Deutschlands Sonne und Wolken ab, sonst ist es meist heiter. Zwischen Schwarzwald und Alpenrand sowie in den östlichen Mittelgebirgen sind Schauer und Gewitter mit Starkregen möglich. An der Nordsee und im Bergland steigen die Temperaturen auf maximal 21 Grad. In den anderen Landesteilen sind maximal 27 Grad möglich.

Am Samstag steigen die Temperaturen erneut auf maximal 27 Grad. Während es im Norden und der Mitte Deutschlands meist trocken bleibt, bilden sich im Süden Quellwolken. Dort kann es zu Schauern und Gewittern kommen, örtlich sind Unwetter mit mehrstündigem Starkregen möglich. Am Sonntag scheint vielerorts die Sonne und es bleibt meist trocken. Das Thermometer zeigt maximal 29 Grad, in Rheinnähe auch 31 Grad. Nur im südlichen Bergland sind noch einzelne Gewitter möglich.

Ab Montag sollen die Thermometer laut DWD dann regelmäßig die 30-Grad-Marke knacken. Zur Mitte der Woche werden in der Südwesthälfte Deutschlands Werte von bis zu 38 Grad erreicht. Ursache ist nach Angabe der Meteorologen heiße Saharaluft zusammen mit kräftiger Junisonne.

Am Mittwoch hatten Unwetter in einigen Teilen des Landes Schäden angerichtet und Verkehrsbehinderungen ausgelöst. In manchen Gegenden, vor allem in Niedersachsen und Hessen, fielen bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde. Es wurden Sturmböen mit rund 100 Kilometern in der Stunde gemessen.

«Es gab lokal Schauer und Gewitter bis in den Unwetterbereich hinein», sagte DWD-Metereologe Robert Hausen am frühen Donnerstagmorgen. In der Umgebung von Kassel liefen Keller voll, Bäume wurden entwurzelt und Straßen mit Schlamm überspült. In Südhessen beschädigten entwurzelte Bäume und Äste mehrere Autos.

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