Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Stehen meine Log-in-Daten im Netz?

17.01.2019 - Im Internet sind wieder Abermillionen E-Mail-Adressen und Passwörter im Klartext aufgetaucht. Sie gesellen sich zu einer unüberschaubaren Zahl an Log-in-Informationen, die bereits durchs Netz geistern. Wer ist betroffen - und wer muss sich keine Sorgen machen?

  • Internetnutzer sollten prüfen, ob ihre Log-in-Daten ins Netz gelangt und dort mehr oder weniger frei auffindbar sind. Ist dies der Fall, muss das Passwort geändert werden. Foto: Lukas Schulze  © dpa - Deutsche Presse-Agentur...

    Internetnutzer sollten prüfen, ob ihre Log-in-Daten ins Netz gelangt und dort mehr oder weniger frei auffindbar sind. Ist dies der Fall, muss das Passwort geändert werden. Foto: Lukas Schulze © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Verdacht, dass jemand Zugriff auf die eigenen Internetkonten vom E-Mail-Postfach über Foto- oder Videoplattformen und Onlinespeicher bis hin zu sozialen Netzwerken haben könnte, lässt niemanden ruhig schlafen.

Aktuell ist im Netz wieder ein Datensatz mit Millionen Log-in-Informationen «aus vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen» aufgetaucht, den der australische IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt publik gemacht macht.

Internetnutzer sollten jetzt prüfen, ob auch ihre Log-in-Daten ins Netz gelangt und dort mehr oder weniger frei auffindbar sind. Helfen können dabei Datenbanken, in die Sicherheitsforscher nach Hackerangriffen oder Datenlecks kompromittierte Zugangsdaten einpflegen. Troy Hunt selbst betreibt etwa die Abfrage-Dienste « Pwned Passwords» und « Have I been pwned?».

Spätestens wenn die eigene Mail dort auftauche, solle man über ein neues Passwort und wenn möglich über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nachdenken, sagte Linus Neumann vom Chaos Computer Club. «Das Jahr ist gerade mal zwei Wochen alt und es ist bereits das zweite Mal, dass wir alarmierende Nachrichten haben», sagte er auch mit Blick auf den massiven Online-Angriff auf knapp 1000 Politiker und Prominente, der Anfang Januar publik geworden war.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ( BSI) rät Internetnutzern, kontinuierlich zu überprüfen, ob ihnen sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter bei bekannt gewordenen Datenabflüssen gestohlen worden sind - und empfiehlt neben Troys «Pwned»-Abfragen folgende Datenbanken:

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren