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Wie Stress uns heutzutage krank macht

11.12.2019 - Achtung, Raubtier! Steinzeitmenschen blieb da nur der Kampf oder die Flucht, unterstützt durch Stresshormone. Doch heute ist dieser Mechanismus für viele Menschen gefährlicher als jede Raubkatze.

  • Viele Menschen sind im Alltag dauerhaft gestresst - mit dramatischen gesundheitlichen Folgen. Foto: Martin Gerten/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Viele Menschen sind im Alltag dauerhaft gestresst - mit dramatischen gesundheitlichen Folgen. Foto: Martin Gerten/dpa/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Die zunehmende Belastung in der Arbeitswelt macht Stress zur Volkskrankheit. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die zunehmende Belastung in der Arbeitswelt macht Stress zur Volkskrankheit. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Es gibt nicht nur negativen, sondern auch positiven Stress. Der ist allerdings meist von kurzer Dauer - und gesundheitlich daher unbedenklich. Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-infografik GmbH/dpa-Themendi/dpa © dpa - Deutsche...

    Es gibt nicht nur negativen, sondern auch positiven Stress. Der ist allerdings meist von kurzer Dauer - und gesundheitlich daher unbedenklich. Foto: dpa-infografik GmbH/dpa-infografik GmbH/dpa-Themendi/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gelsenkirchen/Heidelberg - Stresserkrankungen haben viele Gesichter: Schwindelattacken oder Herzrhythmusstörungen, ein Reizmagen oder Bluthochdruck, Menstruationsprobleme, Ohrgeräusche. Weitere Symptome können sogar Impotenz oder ständig wiederkehrende Erkältungen sein - und Erschöpfung natürlich.

Kein Wunder, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den beruflichen Stress als Krankheitsursache sogar zu «einer der größten Gefahren des 21. Jahrhunderts» ernannt hat.

Denn die Gesellschaft wird immer gestresster: Und die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ermittelte anhand von Krankenkassendaten, dass sich der psychisch bedingte Arbeitsausfall in der Zeit von 2000 bis 2012 fast verdoppelt hat.

«Die zunehmende Belastung in der Arbeitswelt, Digitalisierung, Schnelllebigkeit und der gesellschaftliche Wandel führen zu zahlreichen mit Stress verbundenen Erkrankungen», sagt Christoph Haurand, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie der Bergmannsheil- und Kinderklinik Buer in Gelsenkirchen. Wer zusätzlich zum sozialen Stress im Berufsleben Ärger im Privaten erlebt, ist besonders gefährdet.

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