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Das Möbel für den letzten Weg kann man auch selber basteln

14.10.2019 - Einen Gegenstand bauen, den man hoffentlich noch lange nicht braucht? Der Umgang mit Tod und Sterben wird individueller, dazu passt die Idee vom Do-it-Yourself-Sarg.

  • Teilnehmer eines Kurses bauen aus vorgefertigten Brettern einen Sarg. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Teilnehmer eines Kurses bauen aus vorgefertigten Brettern einen Sarg. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Der Kursleiter legt mit einer Kursteilnehmerin zusammen den Deckel auf einen Sarg in dem ein Teilnehmer zur Probe liegt. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Kursleiter legt mit einer Kursteilnehmerin zusammen den Deckel auf einen Sarg in dem ein Teilnehmer zur Probe liegt. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Lernen, wie ein Sarg aus vorgefertigten Brettern selber zu bauen ist. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Lernen, wie ein Sarg aus vorgefertigten Brettern selber zu bauen ist. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Die Teilnehmerinnen betrachten den Sarg, den sie während des Workshops zusammen geschraubt haben. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Teilnehmerinnen betrachten den Sarg, den sie während des Workshops zusammen geschraubt haben. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Der Kursleiter erklärt den Teilnehmern, wie sie einen Sarg aus vorgefertigten Brettern selber bauen können. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Kursleiter erklärt den Teilnehmern, wie sie einen Sarg aus vorgefertigten Brettern selber bauen können. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Bau eines Sarges kann eine gesellige Sache sein. «Ich nehme den Akkuschrauber für Frauen», sagt Elke Dykhoff. «Der andere ist schwerer.»

Sie schnappt sich das Gerät und dreht ein paar Schrauben in etwas, das aussieht wie eine Kiste aus Kiefernholz. Auch Gabriele Köhler und Cord-Hinrich Blanke werkeln mit. Nut und Feder der Bretter müssen zusammenpassen, und die glatt gehobelte Holzseite kommt laut Plan nach innen - wo man als Toter selber einmal liegen wird.

Es ist der Bausatz eines schlichten Einäscherungssargs, den Henning Rutsatz von der Firma Abschied und Bestattungen an diesem Nachmittag in Kirchlinteln bei Verden (Niedersachsen) vorstellt. Man könne den Do-it-Yourself-Sarg als letzten Dienst für einen lieben Menschen bauen - oder für sich selbst, sagt der Bestatter. «Trauer braucht Ausdruck.» Es helfe, wenn man mit seiner Trauer aktiv werden könne.

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