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Autostudie: Rabattschlacht geht 2019 weiter

26.12.2018 - Autokäufer können nach Darstellung von Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer auch im neuen Jahr auf sehr hohe Rabatte hoffen. Heute würden die 30 meistverkauften Neuwagen von Internetvermittlern im Durchschnitt mit 19 Prozent Nachlass angeboten.

  • Neuwagen bei einem Toyota-Händler: Auch im nächsten Jahr können Autokäufer mit hohen Rabatten rechnen. Foto: Marten Van Dijl/ANP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Neuwagen bei einem Toyota-Händler: Auch im nächsten Jahr können Autokäufer mit hohen Rabatten rechnen. Foto: Marten Van Dijl/ANP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dabei seien Umtauschprämien für alte Dieselautos in besonders belasteten Regionen noch nicht einmal berücksichtigt, sagte Dudenhöffer. Sein seit 2010 erhobener Car-Rabatt-Index stieg 2018 auf einen Höchstwert. Diesel-Fahrverbote und abflauende Konjunktur dürften die Branche auch 2019 «zu hohen Rabatten zwingen».

Den höchsten Nachlass im Dezember gab es für den Ford Focus Kombi - gut 35 Prozent Rabatt gewährte der Autobauer bei Verschrottung oder Inzahlungnahme eines alten Diesels, heißt es in der Studie des Professors für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen. Opel, Renault, Fiat und Hyundai gewährten für einzelne Modelle ebenfalls mehr als 30 Prozent Rabatt.

Auch mit Eigenzulassungen versuchen die Hersteller, Autos in den Markt zu bringen - vornweg Nissan mit 45 Prozent und Opel mit 44 Prozent Eigenzulassungen, wie Dudenhöffer schrieb. Mit 34 Prozent sehr hoch sei auch der Anteil bei Audi - gepaart mit insgesamt niedrigen Zulassungszahlen «kein gutes Zeichen für die Marke». VW, Mercedes und BMW sieht er mit rund 26 Prozent im Mittelfeld, Ford mit nur 18 Prozent Eigenzulassungen gut unterwegs.

Im laufenden Jahr hätten viele Händler gebrauchte Dieselautos nur mit hohen Verlusten und Neuwagen nur mit Unterstützungsaktionen der Autobauer verkauft. «Es sieht nicht so aus, als würde sich das Bild für das Jahr 2019 ändern. Der Automarkt 2019 in Deutschland bleibt schwer, die Rabatte hoch», sagte Dudenhöffer voraus.

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