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High Five für den FC Bayern

02.05.2017 - Es gab mal Zeiten, da wurde die ehrenwerte 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau mit der Meldung über den neuen Deutschen Fußballmeister eröffnet. Diesmal reichte es zu einem Halbsatz kurz vor dem Wetterbericht – was nicht nur dem späten Spielbeginn der Partie VfL Wolfsburg gegen Bayern München geschuldet war. Deshalb hier in aller Form: Herzlichen Glückwunsch zum Titel, FC Bayern!

  • Muss zu seinem Glück wohl noch gezwungen werden: Bayern-Trainer Carlo Ancelotti  Foto: Revierfoto © dpa – Deutsche Presse-Agentur

    Muss zu seinem Glück wohl noch gezwungen werden: Bayern-Trainer Carlo Ancelotti Foto: Revierfoto © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Für ihn geht es noch um einen weiteren Titel: Robert Lewandowski kann Torschützenkönig werden, hat nun 28 Treffer auf seinem Konto  
Foto: Shan Yuq
 © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /

    Für ihn geht es noch um einen weiteren Titel: Robert Lewandowski kann Torschützenkönig werden, hat nun 28 Treffer auf seinem Konto Foto: Shan Yuq © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / -

  • Der sogenannten Innenverteidigung des HSV fehlen mehr als Körner: Kyriakos Papadopoulos und Mergim Mavraj
Foto: Frank Hoermann/SvenSimon
 © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /

    Der sogenannten Innenverteidigung des HSV fehlen mehr als Körner: Kyriakos Papadopoulos und Mergim Mavraj Foto: Frank Hoermann/SvenSimon © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / -

  • Da war die Welt beim HSV noch in Ordnung: Nigel de Jong (o.) bejubelt den UI-Cup-Sieg 2007 Foto: Maurizio Gambarin © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH /

    Da war die Welt beim HSV noch in Ordnung: Nigel de Jong (o.) bejubelt den UI-Cup-Sieg 2007 Foto: Maurizio Gambarin © dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH / -

Wahrscheinlich muss die ARD einen „Brennpunkt“ ausstrahlen, wenn mal wieder ein anderer Klub die Meisterschaft gewönne. Inzwischen war's für die Münchner der fünfte Triumph am Stück – aber selbst wenn man intensiv nach dem Haar in der Suppe sucht: Das kann man den Bayern doch nicht vorwerfen. Und wenn das DFB-Pokal-Halbfinale am vergangenen Mittwoch 5:1 ausgegangen wäre – was ohne Sven Benders „Monster-Rettungstat“ mithilfe des Innenpfostens durchaus im Bereich des Möglichen lag – dann würden die meisten heute wieder von den glorreichen Bayern sprechen und schreiben.

Rundum-Beschallung zur Bayern-„Krise“

Nun aber gab es auf dem Boulevard des Fußballs offenbar nichts Wichtigeres als über die Schwächen und Versäumnisse des Rekordmeisters zu diskutieren. So nach dem Motto: Dem Team fehlte unter Trainer Carlo Ancelotti der Pep(p) und müsse sich das „Mia san mia“ erst wieder erarbeiten. Dafür hört Werder-Spieler Clemens Fritz stundenlang im „Doppelpass“ zu, „BILD“-Leser müssen sich durch diverse Doppelseiten kämpfen (okay, der Lesestoff hält sich ja da in Grenzen), und bei „Sky90“ rückt dank U19-Bundestrainer Frank Kramer die Nachwuchsarbeit des FC Bayern eher in den Fokus als das aktuelle Bundesligaspiel.

Dabei ist es ganz einfach, auch wenn dadurch das Phrasenschwein gefüllt wird: Die Meisterschaft ist der wichtigste Titel, weil sie das Produkt einer ganzen Saison ist. Und da ist der FC Bayern – das mag man gut oder schlecht oder auch ziemlich egal finden - die Nummer eins. Auf Jahre hinaus, wenn schon nicht „forever Number one“...!

Beim HSV ist die Problemlösung gefunden

Solche Sorgen hätte man 800 Kilometer nördlich gern – obwohl die Aufregung der Journalisten in Hamburg durchaus vergleichbar ist. Der Grund für das erneute Abrutschen des HSV auf einen Relegationsplatz ist nach dem 0:4 in Augsburg also endlich gefunden: Die Aufholjagd war zu anstrengend! Abwehrchef Mergim Mavraj sprach von „fehlenden Körnern“, Sportchef Jens Todt von „Kopfmüdigkeit“.

Na klar: Dem Team steckt wohl auch noch die Relegation 2014 oder etwa der UI-Cup-Triumph 2007 in den Knochen. Oder der Klub macht einfach zu viele Testspiele im Winter ab. Und wieso war der DFB-Pokal in dieser Saison nicht schon wie sonst üblich im August vorbei? Das tägliche Training ist körperlich sowieso kaum noch zu schaffen...

Wir haben den ultimativen Vorschlag für Todt und seine Vorstands-Kollegen: Schickt die Jungs einfach für drei Wochen in den Urlaub – dann sind sie ausgeruht für die Relegation. Dort klappt's bestimmt im Nord-Duell gegen Hannover 96 um den früheren Wunschtrainer Andre Breitenreiter – am besten nach Elfmeterschießen.

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