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5G und Co. – Diese Smartphones kommen 2020

18.11.2019 - Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Smartphones nimmt laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner stetig zu und liegt aktuell bei etwa 2,6 Jahren. Dies wird laut der jährlich durchgeführten Prognose des Unternehmens dazu führen, dass im Jahr 2019 „nur“ 1,7 Milliarden neue Smartphones abgesetzt werden, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 3,8 Prozent entspricht. Die Hauptursache dafür ist die Übersättigung der Märkte in Europa und Nordamerika, in denen bisher ein Großteil der hochpreisigen Geräte verkauft wurden. Samsung, Huawei, Apple und Co. haben aus diesem Grund spannende Innovationen angekündigt, die im kommenden Jahr den Verkauf im High-End-Segment wieder ankurbeln sollen.

  • Huawei Neuheiten  © pixabay.com /

    Huawei Neuheiten © pixabay.com / tianya1223

Neue Strategie bei Samsung

Im kommenden Jahr werden die Galaxy Note und Galaxy S Produktreihen laut Gerüchten von Branchenexperten zu einer neuen Produktlinie zusammengefasst, die vermutlich den Namen „Galaxy One“ erhalten wird. Dafür spricht auch, dass mit jeder neuen Generation die technischen Unterschiede zwischen den Baureihen immer kleiner wurden, was dazu geführt hat, dass inzwischen nur noch der Eingabestift „S Pen“ als großes Unterscheidungsmerkmal verblieben ist.

Unabhängig von der Namensgebung der neuen Samsung Smartphones werden aller Wahrscheinlichkeit nach drei Modelle der Baureihe erscheinen, die alle über ein 5G-Modem verfügen sollen. Außerdem soll der In-Display-Fingerabdrucksensor deutlich größer ausfallen und so das Entsperren der Galaxy One oder Galaxy S11 Modelle erleichtern.

Kameras mit 108 Megapixel Sensor

Obwohl die High-End-Modelle von Samsung vermutlich erst im Herbst ein Update erhalten werden, ist bereits Anfang 2020 in der Mittelklasse mit deutlich besseren Kameras zu rechnen. Dafür spricht der neue 108 Megapixel Sensor, den Samsung gemeinsam mit dem chinesischen Konkurrenten Xiaomi entwickelt hat. Derzeit wird die neue Kamera bereits im Xiaomi Mi Note 10 verbaut, das für verhältnismäßig günstige 650 Euro in Europa erhältlich ist.

Außerdem ist damit zu rechnen, dass zumindest die 2020 erscheinenden Samsung Flaggschiffe über einen optischen fünffach Zoom verfügen werden. Die entsprechenden Kameramodule werden derzeit von einem Samsung-Tochterunternehmen bereits hergestellt.

Samsung Galaxy Fold 2 ohne technische Probleme

Das zweite Standbein im Premiumsegment bildet das neue Samsung Galaxy Fold 2. Im Gegensatz zum bereits erschienenen Galaxy Fold, das mit Qualitätsmängeln veröffentlicht wurde und statt Huawei zu übertrumpfen vor allem wegen defekter Displays in der Presse stand, soll die zweite Generation des faltbaren Smartphones kompakter und langlebiger werden.

Durch die aufwendige Displayproduktion und die geringen Stückzahlen wird der Preis des Galaxy Fold 2 sich wahrscheinlich am aktuell 2.100 Euro teurem Galaxy Fold orientieren. Aufgrund des hohen Preises wird laut Branchenexperten in den nächsten Jahren die Bezahlung von Smartphones per Ratenkauf weiter zunehmen. Dafür spricht auch, dass selbst mit einem Vodafone- oder Telekom-Vertrag das Galaxy Fold 2 die Einmalzahlung beim Samsung Galaxy Fold 2 vermutlich jenseits der 1.000 Euro liegen wird.

Apple iPhone 12

Über die technischen Upgrades der kommenden iPhones ist bisher wenig an die Öffentlichkeit gelangt. Insider berichten aber bereits jetzt von großen Änderungen am Design und dem Wegfall der markanten Displayeinkerbung (Notch), die die iPhone 11 Modelle von den iPhone X Modellen übernommen haben. Erreicht wird dies durch eine kleinere Frontkamera und kompaktere Sensoren, die Apple im Displayrand integrieren kann. Durch die bessere Display-to-Body-Ration kann außerdem der Bildschirm der Apple Smartphones nochmals vergrößert werden, ohne dass das Gehäuse dabei wächst. Gerüchte gehen beim iPhone 12 Pro Max von einem fast randlosen 6,7-Zoll Display aus.

Aufgrund der großen Designänderungen ist es außerdem wahrscheinlich, dass Apple die Modellbezeichnung iPhone 11S überspringt. Auch die Form des Gehäuses des iPhone 12 soll sich deutlich von seinem direkten Vorgänger unterscheiden. Stattdessen orientiert sich Apple am iPhone 4. Das heißt vor allem, dass im kommenden Jahr wieder Ecken und Kanten und weniger Rundungen die Designsprache dominieren werden.

Eine weitere technische Neuerung ist die Einführung von OLED-Displays in allen Modellen. Bisher verbaute Apple im jeweils günstigsten iPhone noch ein IPS-Panel. Neben Face-ID kehrt bei den neuen iPhones zusätzlich Touch ID zurück. Der dafür notwendige Fingerabdrucksensor soll die gesamte Displayfläche abdecken.

Huawei P40

Obwohl der anhaltende Handelskrieg zwischen China und den USA dazu geführt hat, dass Huawei seine Mate 30 Serie ohne Google Apps auf den Markt bringen musste und in Deutschland gar nicht anbietet, geht das chinesische Unternehmen als Gewinner aus dem Jahr 2019 hervor. Welche Änderungen es bei den 2020 zweifelsohne erscheinenden Huawei P40 Modelle geben wird, kam bisher noch nicht an die Öffentlichkeit.

Möglicherweise wird Huawei sich im nächsten Jahr aber komplett von Android verabschieden und sich somit von den Handelsbeschränkungen der USA, die bereits ZTE nahe an die Insolvenz gebracht haben, unabhängig machen. Stattdessen könnte das bereits dieses Jahr vorgestellte Harmony OS für die neuen Smartphones genutzt werden, das Huawei selbst entwickelt. Aktuell versucht der nach Samsung aber vor Apple größte Smartphone-Hersteller mit Förderprogrammen und einem Conventer dafür zu sorgen, dass die Anzahl der Apps für das alternative Betriebssystem gesteigert werden kann.

Akkus auf Graphen-Basis

Ob Akkus auf Graphen-Basis schon im kommenden Jahr in den ersten Smartphones verbaut werden ist noch unklar. Klar ist hingegen bereits jetzt, dass die stetig bessere Hardware dringend leistungsfähigere Akkus braucht. Graphen, dass durch die Modifikation von Kohlenstoff ein nahezu zweidimensionales Material erzeugt, gilt aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften als Wundermaterial. Graphen-Akkus könnten daher nicht nur in Minuten geladen werden, sondern würden auch die zwei- bis dreifache Kapazität bieten. Laut Gerüchten soll als eines der ersten Geräte das Samsung Galaxy S12 über die neue Akkutechnologie verfügen.

5G in Deutschland noch kein Thema

5G ist zwar prinzipiell für die Smartphone-Hersteller ein spannendes Thema, das sicherlich viele Kunden zum Kauf eines neuen Geräts bringen wird. Aufgrund des langsamen Netzausbaus und der vergleichsweise hohen Mobilfunkpreis in Deutschland gehen Experten aber davon aus, dass Privatkunden im kommenden Jahr den neuen Mobilfunkstandard noch nicht in der Masse einsetzen werden. 5G wird aus diesem Grund auch 2020 wohl nur in wenigen High-End-Smartphones vorhanden sein, während im Low- und Mid-Range-Bereich weiterhin auf den LTE-Standard gesetzt wird.

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