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Die 2. Liga geht wieder los

05.02.2019 - In der ersten Bundesliga rollt schon wieder der Ball, aber auch die 2. Liga legt nun wieder los. Dieses Mal wird mitten in der Woche das Ende der Winterpause angepfiffen und Fans fragen sich freilich, wie es um ihr Team steht. Wer steigt auf, wer geht ab? Wer hat durchaus noch Chancen auf eine solide oder überdurchschnittliche Platzierung? Dieser Artikel schaut einmal in die Glaskugel und verrät, welche Fans demnächst Fahrten nach München und welche nach Cottbus planen können.

  • Bald geht es auch in der zweiten Liga wieder los - wie sind die Teams vorbereitet? © pixabay.com    / Pyxis-Web-Solutions (CC0-Lizenz)

    Bald geht es auch in der zweiten Liga wieder los - wie sind die Teams vorbereitet? © pixabay.com / Pyxis-Web-Solutions (CC0-Lizenz)

  • Bald rollt der Ball wieder © pixabay.com / jarmoluk (CC0-Lizenz)

    Bald rollt der Ball wieder © pixabay.com / jarmoluk (CC0-Lizenz)

Die potenziellen Aufsteiger

An den Spitzenpositionen gibt es bislang kaum nennenswerte Überraschungen. Schon vor Beginn der Saison galten der HSV und 1. FC Köln als direkte Wiederaufstiegskandidaten, immerhin muss in Hamburg die Uhr wieder laufen. Und zur Winterpause bestätigte sich die Vermutung. Die Hamburger holten den Herbstmeistertitel, wenn auch nur knapp. Und Köln? Sie stehen nur einen Punkt hinter Hamburg, haben das bessere Torverhältnis und geben der folgenden Frage einen Nährboden: Wer wird Zweitligameister? Dass die beiden Teams nach wie vor die besten Chancen auf den Aufstieg haben, erklärte auch ein Sprecher des Portals Sportwettentest.net. Die Wetten scheinen für die Favoriten gut zu stehen.

Mehr Spannung und Ungewissheiten dürfte der Run auf den dritten Rang, den Relegationsplatz, bieten. Immerhin gibt es hier weitaus mehr Anwärter:

- Pauli - sie liegen nur zwei, beziehungsweise drei Punkte hinter den Spitzenreitern und greifen offenbar dieses Jahr mächtig an. Es sei ihnen zu wünschen, denn wie toll wäre das Stadtderby in Liga 1? Allerdings mussten die Paulianer einen herben Rückschlag erleiden, da ihr Stammverteidiger sich im Trainingslager schwer verletzt hat und den Rest der Saison ausfällt. Dafür konnten sie sich nach vorne hin verstärken: Alex Meier kehrt nach Frankfurter »Auslandstätigkeit« heim ins Stadion am Millerntor.

- Union Berlin - auch sie haben immerhin 31 Punkte auf dem Konto und gehören zu den Favoriten auf den dritten Platz. Ob die Eisernen weiterhin mithalten können? Zumindest griffen sie in der Vorsaison schon einige Zeit oben mit an.

- Holstein Kiel - und sie versuchen es ein weiteres Mal. Letzte Saison klappte der Relegationsplatz, doch fand Wolfsburg in den Relegationsspielen ein gewisses Fußballtalent und schlug die Kieler. Immerhin: Würde Kiel dieses Mal aufsteigen, gebe es auch kein Problem bezüglich des Stadions.

Auch Heidenheim, der Drittligaaufsteiger Paderborn - wohlbekannt als der Club, der den Durchmarsch von ganz unten nach oben und zurück in wenigen Jahren machte - sowie Bochum versuchen sich, mehr oder weniger erfolgsgekrönt, am Aufstieg.

Wie sieht es am unteren Ende der Tabelle aus?

Der Aufstieg ist mindestens so spannend, wie der Abstieg. Geht es bei einem um Möglichkeiten, dreht sich beim anderen nicht selten alles um die Existenz. Und wie viele Fans mittlerweile aus eigenem Erleben bestätigen können, ist der Abstieg in die dritte Liga alles andere als ein Kinderspiel. Absteigen geht einfach, aufsteigen ... Rostock, Karlsruhe und einige andere können davon ein Lied singen. Daher ist es kein Wunder, dass sich etliche Clubs händeringend über Wasser auf Platz 15 halten wollen:

- Ingolstadt - in der Hinrunde lief herzlich wenig, zumindest, wenn man das Talent, 35 Gegentore zuzulassen, weglässt. Mit nur 10 Punkten sieht es mau aus.

- Magdeburg - auch sie sind zur Schießbude der Liga mutiert, können aber wenigstens auf ein Pünktchen mehr als Ingolstadt blicken. Ob der Trainerrausschmiss im November etwas brachte? Man wird es sehen.

- Duisburg - angesichts der Spiele in der Hinrunde ließe sich vermuten, dass die Meidericher die 3. Liga ganz komfortabel und gemütlich fanden. Aktuell befinden sie sich auf einem guten Weg zurück, wobei sie aktuell noch knapp den Relegationsplatz verteidigen.

- Sandhausen - wenigstens ist das Torverhältnis besser als das von Duisburg. Dafür gab es mehr Unentschieden, ganze sieben an der Zahl. Da es auch nur zwei Siege gab, ist der Tabellenplatz kein Hexenwerk.

Schon auf Rang 14, derzeit in Besitz von Arminia Bielefeld, sind es von den Abstiegsplätzen fünf Punkte Abstand. Allgemein sieht es gerade so aus, als wolle sich die 2. Liga keinen engen Kampf nach dem Motto »Alles ist möglich« liefern, da die Oberen davonziehen und der »sichere Hafen« ausreichend Abstand zum offenen Abstiegsstrudel bietet.

Welche Teams haben sich in der Winterpause verstärkt?

Diese Frage stellen sich Fans allenthalben, doch kommen auch immer missmutige Rufe einher. Die Wintereinkäufe sind statistisch gesehen schlechter und teurer als die, die im Sommer erfolgen. So ist der Winter die Option für Ersatzbesetzungen, oftmals jedoch auch mit Spielern, die bei ihren Ex-Klubs als Ersatz galten. Doch gibt es Ausnahmen:

- Pauli/Meier – er kehrt heim! Selbst die Frankfurter Fans waren offen wütend, als die Eintracht mitteilte, sie wolle nicht länger mit »Alex« arbeiten. Die Tragödie ging so weit, dass sogar Darmstadt überlegte, den Spieler zu verpflichten. Mussten sie nicht, denn er ist zurück in Hamburg. Zwar ist Alex aus Fußballsicht schon mit einem Bein verrentet, dafür ist er absolut rüstig und hat das Talent zum Knipser. Zudem kommt Jakub Bednarczyk von Bayer Leverkusen. Er kann auf den Außenbahnen in beiden Bereichen spielen.

- Fürth - die Oberfranken griffen in den Stuttgarter Spielerkader und holten sich den defensiven Mittelfeldspieler Nunoo Sarpei. Aktuell ist er bis zum Saisonende ausgeliehen.

- Magdeburg - eine Ansage aufgrund der miserablen Gegentorzahl: Der georgische Nationaltorwart Loria soll dem bisherigen Keeper Druck machen.

Allgemein hielten sich die Vereine im Winter eher zurück. Etliche Verträge wurden vorzeitig verlängert oder Kaufoptionen von Leihspielern gezogen, doch die riesigen Transfers waren nicht dabei. Generell kämpfen die Vereine gerade eher damit, im Sommer auslaufende Verträge von Stammspielern zu verlängern und somit echte Schwächungen nach der Saison zu vermeiden – oder aber, zumindest eine Ablöse für Spieler zu erhalten.

Fazit – die halbenglische Woche geht los

Die 2. Liga beendet die Pause mitten in der Woche und spielt somit freilich eine »halbe englische Woche«, denn weiter geht es bereits am Freitag. Innerhalb von nur sieben Tagen kann sich das Tabellenblatt also schnell drehen und Fans haben allen Grund, mit zu fiebern. Schließlich gibt es gleich am ersten Spieltag nach der Pause ein Ruhrpott-, ein Verfolger- und ein Ost-Derby. Was will das Fanherz mehr?

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