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Expansion: Jubilee Ace GmbH steigt in Europa ein

20.09.2019 - Die Arbitrage-Plattform erweitert ihr Einsatzgebiet und verspricht stetige Renditen. Kunden sollen ihr Geld bequem in Kampagnen für sich arbeiten lassen können.

  • Das Arbitrage-Unternehmen zahlt seine Kunden in Bitcoins aus. © Pixabay /

    Das Arbitrage-Unternehmen zahlt seine Kunden in Bitcoins aus. © Pixabay / TheDigitalArtist

Im Rahmen eines Seminars im Fleming’s Konferenz Hotel in Frankfurt verkündete die Jubilee Ace GmbH ihren Eintritt in den europäischen Markt und gab an, auf lange Sicht sich in diesem Markt bis zur Industriegröße entwickeln zu wollen. Bei der Ankündigung waren als mehr als 400 Personen aus unterschiedlichen Branchen zugegen. Mit dabei war auch Bobby Low, der Marketingdirektor des Unternehmens, der Einblicke in die Marktziele gewährte und Entwicklungsstrategien vorstellte

Neben der Verkündung des europäischen Expansionsvorhabens wurde das Geschäftsmodell der Firma erläutert. Der Cheftechniker stellte diesbezüglich das AQUA-System (Ace Quantum Universal Arbitrage), das die Grundlage für das Arbitrage-Trading basierte Modell bildet.

Arbitraging leicht gemacht?

Jubilee Ace versteht sich selbst eine Plattform, auf der Kunden mit Hilfe der KI-Datenanalyse unterschiedliche Märkte für Gewinne durchpflügen können. Das AQUA-System verspricht dabei die Maximierung der Rendite bei geringem Risikofaktor. Das firmeninterne Arbitrage-System basiert auf einem Bot mit Python AI-Skript, der 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche durcharbeitet und Preisdaten in den Handelsmärkten durchkämmt.

Kunden können laut den Angaben des Unternehmens auf eine einfache Gewinnerzielung hoffen, die sich durch die Beobachtung und gezielte Ausnutzung von Preis- und Kursunterschieden, Marktschwankungen und Zinsgefällen ergeben. Eigene Handgriffe sollen dabei nicht vonnöten seien, da bei gewinnbringenden Entwicklungen ein automatisierter Handel an der Börse innerhalb von Sekunden durchgeführt wird.

Der Marketingdirektor selbst erklärt die vermeintlichen Vorteile seines Unternehmens: „Wir verfügen über einen ausgeklügelten und erprobten Handelsalgorithmus, dessen Programmierung eine für das Arbitrage-System sehr geringe Ausfallrate gewährleistet. Diese liegt bei weniger als ein Prozent.“ Dieses angepriesene System soll auch in Europa zum Tragen kommen und zu einer etablierten Position in der Branche führen. „Eine hohe Parallelität der Multithreading-Prozesse und eine Erfolgsquote von 99 Prozent zählt ebenfalls zu unseren Stärken“, führt Bobby Low an.

Dreieckige Arbitrage und Kernbereiche

Die Gewinnerzielung des AQUA-Systems fußt auf der dreieckigen Arbitrage, die im Allgemeinen auch als währungsübergreifende oder Dreipunkt-Arbitrage bezeichnet wird. Diese liegt einer triangulären Kaufstrategie zugrunde, die mittels Algorithmus mit dem investierten Geld in unterschiedlichen Bereichen hantiert. Preisliche Entwicklungen, die Profit in den drei Bereichen erwirtschaften können, werden erkannt und ausgenutzt, um stetigen Gewinn zu erzielen.

Im Jahr 2018 auf den Britischen Jungferninseln gegründet, kam das AQUA-System der Jubilee Ace GmbH zu Anfang lediglich bei Kampagnen mit traditionellen Rohstoffen wie Gold oder Erdöl zum Einsatz. Heute verfügt das Angebotsportfolio über zwei weitere Bereiche für Investmentmöglichkeiten, die sich auf Sport und Kryptowährungen beziehen. Insgesamt bilden diese beiden Rubriken gemeinsam mit den traditionellen Rohstoffen die Kompetenzbereiche des auf Arbitrage ausgerichteten Unternehmens.

Arbitrage im Detail

Die Grundlagen von Arbitrage-Systemen bilden Trading-Bots, bei denen es sich um automatisierte Programme und System handelt, die auf einer oder mehreren Krypto-Börsen aktiv Handel betreiben. Die Vorgehensweise und das Verhalten dieser Bots unterliegen dabei keiner Willkür, sondern werden klar definierte Parameter in einem Algorithmus festhalten. Somit entsteht ein klares Muster, das ein Trader, Technischer Analyst oder Programmierer bestimmt hat.

Die Beschaffenheit der Bots unterliegt ganz klar der Handels-Strategie und dem Knowhow der programmierenden Person. Professionelle Trader entscheiden in der Regel auf Basis von Technischen Analyse, die auch als Chartanalysen bekannt sind. Die Technische Analyse versucht aus der Kurs- und Umsatzhistorie des Basiswerts Zeitpunkte von Kauf und Verkauf zu prognostizieren. Der Vorhersage der Kursentwicklung obliegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Indikatoren, auf dessen Basis ein geeigneter Einstiegs- und Ausstiegspunkt ermitteln werden kann.

Dieser theoretische Crashkurs verdeutlicht, dass es bei der Technischen Analyse um Wahrscheinlichkeiten geht. Daher ist eine exakte Bestimmung von zukünftigen Kursentwicklungen nicht immer möglich, da immer unerwartete oder nicht einkalkulierte Faktoren die zu erwartenden Ereignissen beeinträchtigen können. Nur ein sehr komplexes und ausgearbeitetes System kann hohe Erfolgschancen garantieren. Über solch eines verfügt die Jubilee Ace GmbH laut eigenen Aussagen.

Praxisanwendung will Vertrauen schaffen

Um den angepriesenen Worten Nach- und Eindruck zu verleihen, wurde im abschließenden Teil des Seminars in Frankfurt das Arbitrage-Trading und das damit verbundene AQUA-System in einer Live-Demonstration praktisch vorgeführt. Einige Techniker des Unternehmens führten mit Hilfe der Software das Hedging von Kryptowährungen durch und erzielten vor den Augen der Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit enorme Gewinne.

Die Vorführung des Leistungspotenzials des Arbitrage-Systems sollte zum einen die gegebenen Möglichkeiten aufzeigen, die die Jubilee Ace GmbH mit ihrem Geschäftsmodell an die europäischen Kunden bringen möchte, und zum anderen das Vertrauen in das Unternehmen stärken. Da in dieser Branche großes Misstrauen aufgrund des erhöhten Betrugsrisikos vorherrscht und es auf dem europäischen Markt noch keinerlei Berührungspunkte gibt, soll eine Vertrauensbasis geschaffen werden.

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