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Prepaid Tarife – für welche Nutzer sind sie wirklich geeignet?

31.05.2019 - Früher war die Sache klar: Man schloss einen Handy-Vertrag ab und band sich dadurch zwei Jahre an den Anbieter, von dem man die SIM Karte und auch das gewählte Handy bekam. Die Höhe des Tarifs wurde wesentlich durch die Abzahlung für das gewünschte Gerät bestimmt. Nach zwei Jahren bekam man ein Angebot für eine Verlängerung und ein neues Handy. Auf dem „freien Markt“ waren die begehrten Teile für die meisten Nutzer zu teuer.

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    © pixabay.com / StockSnap

Um die Kunden noch etwas enger an sich zu binden, waren die Handys meist mit Simlock ausgestattet. Das bedeutete, dass sie an das Netz, manchmal sogar an an die Sim Karte oder auch den Tarif gebunden waren. Man konnte also vor Ablauf der Vertragslaufzeit nicht einfach den Anbieter wechseln, ohne auf das Gerät zu verzichten.

Die Vorteile lagen auf der Hand: Man bekam ein aktuelles Gerät zu bezahlbaren Konditionen, konnte sich einfach zurücklehnen und die gebuchten Leistungen zu einem monatlichen Festpreis nutzen. Verbrauchte man allerdings weniger Freiminuten oder andere Bestandteile, als im Vertrag inkludiert waren, entstand dadurch kein Guthaben auf Kundenseite. War der Verbrauch jedoch höher, fielen zusätzliche Kosten an. Eigentlich ein wenig ungerecht, doch es gab keine Alternativen. Heute ist das gerade für junge Leute eine wenig zeitgemäße Methode, denn sie wollen einen Tarif, der ebenso flexibel ist wie sie selbst.

Flexibilität ist bei der Handynutzung deutlich wichtiger geworden - Prepaid ist die Lösung

Wer weiß heute schon, wo er in ein oder zwei Jahren sein wird? Die Lebensmodelle vieler Menschen sind heute oft vom Wandel geprägt. Vielleicht verbringt man ein paar Monate oder Jahre im Ausland und braucht einen Tarif, der sich wechselnden Umständen einfach anpasst und auf der ganzen Welt funktioniert. Die Lösung ist auf jeden Fall das Prepaid-Modell, das sich durch Flexibilität und eine „gerechte“ Preisgestaltung auszeichnet.

Nur zahlen, was man verbraucht

Das Verfahren ist so einfach wie überzeugend: Man bekommt eine (kostenlose) SIM-Karte, lädt sie mit einem Guthaben auf, das man auch direkt bezahlt und verbraucht dieses dann zu den angegebenen Konditionen. Es gibt keine Grundgebühr und keine versteckten Kosten! So bezahlt man immer nur genau das, was man auch verbraucht. Ein Handy ist heute bei den meisten Nutzern ohnehin vorhanden. Sollte das nicht der Fall sein, kann es günstig gekauft werden.

Ein Prepaid Tarif ist flexibel, leicht verständlich und das effektivste Werkzeug gegen böse Überraschungen in Form hoher Handyrechnungen. Insofern ist er nicht nur für junge Nutzer perfekt, deren Eltern die Kostenkontrolle besonders wichtig ist. Auch preisbewusste Kunden, die sich vor unnötigen Ausgaben scheuen (und nichts anders ist es zu nennen, wenn man etwas bezahlt, was man nicht nutzt) sind mit einem Prepaid Tarif gut beraten.

Hinzu kommt die größere Flexibilität in Bezug auf die internationale Nutzung. Viele Kunden brauchen ihr Handy heute, um von Deutschland ins Ausland oder aus dem Ausland nach Deutschland zu telefonieren. Bei Lebara ist die Handynutzung in 50 Ländern abgedeckt, was die größtmögliche Flexibilität verspricht. Aber Achtung: eine Prepaid-Karte kann heute nur noch mit einem Identitätsnachweis gekauft werden! Der Kauf ist also etwas komplizierter geworden.

Neu: Prepaid-Karte nur mit Identitätsnachweis

Bis zum 30. Juni 2017 war der Kauf einer Prepaid-Karte denkbar einfach: im Fachhandel, im Drogeriemarkt oder online legte man die Karte mit dem gewünschten Netz in seinen (virtuellen) Warenkorb, ging zur Kasse und bezahlte. Fertig. Natürlich konnten so theoretisch auch Kriminelle ganz anonym telefonieren und vielleicht sogar Verbrechen planen. Um die Bevölkerung davor zu schützen, wurde das Telekommunikationsgesetz geändert. Wer heute eine Prepaid SIM Karte kaufen will, der muss sich eindeutig identifizieren. Vor Ort erfolgt das ganz einfach durch die Vorlage des Personalausweises. Wer seine Karte online bestellt, nutzt einen der vielen Anbieter für Video-Ident-Verfahren oder eine App am Tablet.

Etwas Planung ist notwendig

Natürlich gibt es einige Dinge, die man bei einem Prepaif Tarif beachten muss. So muss man durchaus etwas vorausplanen und sein Guthaben im Auge behalten. Sonst kann es passieren, dass bei einem langen Gespräch die Verbindung einfach abbricht. Natürlich kann man immer angerufen werden, auch wenn das Guthaben verbraucht ist. Und auch wegen einem eventuellen Notruf im Fall der Fälle muss niemand besorgt sein: der Notruf funktioniert immer, auch wenn kein Guthaben vorhanden ist.

Es gibt zudem auch die Möglichkeit, das Guthaben immer automatisch aufladen zu lassen.

Kein Einzelverbindungsnachweis

Wer einen Prepaid Tarif wählt, erhält von seinem Anbieter keine Rechnung. Dementsprechend gibt es in den meisten Fällen auch keinen Einzelverbindungsnachweis. Wem es wichtig ist, getätigte Anrufe und die jeweiligen Kosten genau nachvollziehen zu können, der liegt mit einem solchen Tarif nicht richtig.

Zubuchbare Optionen?

Viele Prepaid Anbieter ergänzen ihren Grundtarif durch die Möglichkeit, verschiedene Optionen wie Minuten- und Datenpakete oder Flatrates zubuchen zu können. Das bedeutet für den Nutzer eine noch größere Flexibilität. Werden in einem Monat bestimmte Optionen gebraucht, werden sie gebucht und bezahlt, sobald sie nicht mehr benötigt werden, fallen auch keine Kosten mehr an.

Aktivitätszeiträume beachten

Jeder Anbieter hat bestimmte Aktivitätszeiträume festgelegt, innerhalb derer ein Nutzer eine Aktivität auszuführen hat. Nachdem der Bundes gerichts hof im Jahr 2011 beschloss, dass Prepaid Guthaben nicht verfallen darf, wurde diese Regelung eingeführt. Wird das Handy über einen bestimmten Zeitraum nicht benutzt und wird auch kein Guthaben aufgeladen, wird die Karte deaktiviert. Noch vorhandenes Guthaben kann dann allerdings vom Anbieter zurückgefordert werden. Die Verjährungsfrist für diese Forderung beträgt drei Jahre nach Ablauf des Kalender jahres, in dem das Gut haben ein gezahlt worden ist.

Fazit:

Prepaid Tarife sind moderne und flexible Tarife, die sich leicht an die wandelnden Lebensumstände junger Menschen anpassen. Zugleich bieten sie die volle Kostenkontrolle und sind dadurch besonders für Kinder und Jugendlich sowie bewusst konsumierende Nutzer geeignet.

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