Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Wann sich eine Handyversicherung lohnt und wann nicht

06.05.2019 - Ohne sie bestreiten die wenigsten heutzutage die täglichen Herausforderungen. Mit dem Smartphone haben viele Verbraucher schließlich immer alles dabei. Die teure Technik dient schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren und Chatten. Im Gegenteil, sie sind kleine tragbare Informationsdienste in praktisch handlicher Form, weshalb sie umso besser geschützt sein sollten. Insbesondere mit Blick auf die heutigen Anschaffungspreise, die nicht selten ein monatliches Budget sprengen. Der Beitrag verrät daher, wann sich eine Versicherung fürs Smartphone lohnt und wann nicht.

  • Smartphones sind ein ständiger Begleiter in Alltag, Job und Freizeit. Kein Wunder, dass viele Besitzer im Schadensfall mit einer Versicherung auf Nummer sichergehen. © pixabay.com / rawpixel (CC0 Creative

    Smartphones sind ein ständiger Begleiter in Alltag, Job und Freizeit. Kein Wunder, dass viele Besitzer im Schadensfall mit einer Versicherung auf Nummer sichergehen. © pixabay.com / rawpixel (CC0 Creative Commons)

4 Situationen, in denen sich eine Versicherung fürs Smartphone lohnt

Fall 1: Wenn es fällt und zu Bruch geht

Wie eingangs schon erwähnt nutzen Verbraucher das Smartphone unheimlich vielseitig in Alltag, Job und Freizeit. Jeder Dritte zahlt schon mit seinem Handy, streamt die Lieblingsserie in der Mittagspause oder nutzt das mobile Endgerät zu Navigationszwecken. Kein Wunder, dass dabei auch mal etwas schiefgehen kann. Displayschäden zählen unter Handynutzern daher zu den häufigsten Schadensarten. Daher ist es in jedem Fall möglich, das Telefon mit einer Handyversicherung gegen ungewollte Stürze und Bruchschäden zu schützen. Dieser Schutz gegen Glasbruch und Gehäuseschäden ist in jeder guten Handyversicherung inbegriffen.

Hinweis: Eine kleine Unachtsamkeit genügt meistens schon, um das Gerät fallen zu lassen. Häufig ist eine Reparatur ohne Versicherung viel teurer. Wer vor so einem Schadensfall eine Versicherung abschließt, bekommt in der Regel entweder den Gerätepreis erstattet oder die Kosten für die Reparatur bezahlt.

Wichtig zu wissen ist, dass die Versicherung im Schadensfall oft nur den Zeitwert übernimmt, wenn es um die Erstattung des Gerätepreises geht. Ist das Telefon beim Sturz schon zwei Jahre alt, bekommt der Besitzer nicht den ursprünglichen Preis zurück.

Fall 2: Wenn es mit Flüssigkeiten in Berührung kommt

Hiermit sind natürlich Bade- oder Toilettenunfälle gemeint. Tausende Handys gehen im Laufe eines Jahres mindestens einmal baden. Sowohl der Fall ins Badewasser als auch in die Toilette kann zu einem Totalschaden führen. Daher bieten die meistens Handyversicherungen einen Schutz bei Flüssigkeitsschäden.

Fall 3: Wenn es elektronische Schäden aufweist

Ein weiterer Klassiker unter den Schadensfällen ist der Blitzeinschlag, welcher zu Elektronikschäden am Gerät führen kann. Dies passiert beispielsweise, wenn das Smartphone mit leerem Akku an der Steckdose hängt und der Blitz zu Hause einschlägt. Dann kommt es im Regelfall zu einem Totalschaden am Handy. Versicherungen fürs Smartphone decken solche Schadensarten ab. Weitere Elektronikschäden können durch folgende Faktoren ausgelöst werden:

• Kurzschluss

• Feuer

• Bedienungsfehler

Fall 4: Wenn es geklaut wird

Dass sich nicht jeder immer das neuste Smartphone am Markt leisten kann, machen die jährlichen Technik-Diebstähle deutlich. Daher ist es für viele Verbraucher essenziell, gegen Diebstahl und Einbruch im Fall der Fälle einen Schutz fürs Smartphone zu haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass

• nicht alle Handyversicherungen bei einem klassischen Taschendiebstahl zahlen,

• manchmal teure Schutzpakete dazugebucht werden müssen und

• eine Sperrung der SIM-Karte immer sofort nach einem Diebstahl erfolgen sollte.

Letzteres ist sehr wichtig, damit es nicht zu weiteren Schäden durch den Dieb kommt. Dieser hat in der Regel nach wenigen Handgriffen kompletten Zugriff auf die Daten des Verbrauchers. Wer beispielsweise Überweisungen mit dem Telefon vornimmt oder wahlweise überall angemeldet bleibt, um schnelle Einkäufe zu tätigen, muss damit rechnen, dass der Dieb dies für seine Zwecke ausnutzt.

Hinweis: Zudem sollte jeder Smartphone-Besitzer darauf achten, dass die teure Technik nicht offen und gut sichtbar platziert herumliegt. Ein Beispiel wäre der Beifahrersitz im Auto, sodass ein potenzieller Dieb geradezu aufgefordert wird.

3 Situationen, in denen die Handyversicherung nicht zahlt

Fall 1: Wenn es abgenutzt ist

Grundsätzlich ist jedes Smartphone nach einer Weile in Dauernutzung von Verschleißspuren gezeichnet. Das können kleine Kratzer, abgebrochene Kanten oder im Zweifelsfall auch ein sich schnell entleerender Akku sein. Deshalb sind klassische Spuren des täglichen Gebrauchs keine Fälle, in denen die Handyversicherung zahlt.

Fall 2: Wenn es mutwillig zerstört wurde

Wer sich durch mutwillige Zerstörung ein neues Smartphone von der Versicherung erschleichen will, hat leider Pech gehabt. Im Zweifelsfall gibt es auch in dieser Branche spezielle Prüfer, die bei unglaubwürdigen Schilderungen nachprüfen, ob das Handy tatsächlich so zu Bruch gegangen ist.

Fall 3: Wenn es durch eigene Fahrlässigkeit beschädigt wurde

Außerdem bekommen Verbraucher keine Unterstützung von der Handyversicherung, wenn das Telefon durch die eigene Fahrlässigkeit beschädigt wird. Im Einzelfall sind das folgende Situationen:

• Wer bei Besuch einer Lokalität das Gerät auf dem Tisch lässt und kurz das WC aufsucht, ist selbst schuld.

• Wenn das Handy absichtlich in die Nähe von Flüssigkeiten gebracht wird, obwohl klar ist, dass es nicht wasserdicht ist.

• Ist das Smartphone nicht für sportliche Aktivitäten wie Klettern, Bungee-Jumping oder ähnliche Extreme geeignet, zahlt hier ebenfalls keine Versicherung. Gleiches gilt für harte körperliche Arbeiten, bei denen das Telefon Schaden nehmen könnte.

Fahrlässigkeit bedeutet stets, dass die Situationen durch mehr Sorgfalt oder Vorsicht hätte vermieden werden können.

Fazit: Wann lohnt sich eine Handyversicherung und wann nicht

Laut einer Statistik ist es tatsächlich so, dass Verbraucher nach einer guten Handyversicherung grundsätzlich im Internet suchen. Das ist nicht verwunderlich angesichts der steigenden Anschaffungspreise für die neusten Modelle am Markt. Allerdings lohnt sich die Versicherung nicht für alle Situationen, wie aus dem obigen Beitrag hervorgeht. Zusammenfassend heißt das:

Empfehlenswert Nicht sinnvoll
• Display- und Gehäuseschäden • teure Zusatzpakete für Diebstahlschutz (häufig bekommen Nutzer das Telefon nach Diebstahl nicht erstattet)
• Flüssigkeits-, Elektronik- und Feuerschäden • Abnutzungsspuren
• Diebstahl (wenn dieser Schutz bereits integriert ist)

Sehr ratsam ist eine Versicherung beispielsweise für ein Handy in der Schule. Gerade hier kann es schnell zu Unachtsamkeit kommen und das Gerät fällt herunter. In solchen Fällen ist die Technik dann abgesichert und Eltern bekommen die Reparatur bezahlt. Zudem könnte in der Schule ebenso ein Diebstahlschutz von Vorteil sein.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren