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Wie kann man Apps sicher nutzen?

27.04.2020 - So schön die mobile Zeit auch ist, birgt sie viele Gefahren, die manchmal etwas unkontrolliert auf uns niederprasseln. Dabei ist es bei Apps nichts Neues, dass sie immer öfter und auch schneller zu Problemen führen können. Und wenn man nun sofort an Apps aus „unsicheren“ Quellen denkt, dann sollte man sich die Probleme ins Gedächtnis rufen, die WhatsApp regelmäßig bei ihren Sicherheitseinstellungen hat, die Hacker ausnutzen können.

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    © pixabay.com / LoboStudioHamburg

Damit sich ein Mobiltelefon oder auch das Tablet sicher nutzen lassen, ist die richtige Auswahl der Apps wichtig, aber auch dass diese wiederum sicher genutzt werden.

Das Kleingedruckte lesen

Viel zu selten nimmt man sich die Zeit, um das Kleingedruckte zu lesen – egal, ob man in einem Onlineshop einkauft oder sich „nur“ eine App herunterlädt. Dabei benötigen einige Apps spezielle Berechtigungen, die sehr ins Privatleben greifen. Zugriff zu Kontaktdaten oder den Standort sollte für Spiele-Apps eigentlich nicht notwendig sein. Dennoch fragen viele Apps gerade solche Daten ab, um diese dann für andere Zwecke zu nutzen. So gibt es durchaus das eine oder andere Spiel, das wohl von seinen Usern ganze Bewegungsprofile erstellen könnte. Egal, wie toll eine App auch sein mag, die Berechtigungen für den Zugriff auf die Daten sollten überschaubar sein und der Anwendung entsprechend.

Apps nur von App-Stores installieren

Egal, ob Android mit Google oder iOS mit Apple – die Apps sollten immer vom jeweiligen App-Store stammen. Das Herunterladen von Apps aus unsicheren Quellen kann nicht nur einen Datenklau verursachen, sondern auch einige Euros kosten. Das Schreiben von SMS oder Anrufe tätigen sowie Zahlungen können ebenfalls mit einem gehackten Smartphone getätigt werden. Deswegen ist es so wichtig, dass die Apps vom jeweiligen Store kommen, aber auch regelmäßig geupdatet und überprüft werden. Auch Google überprüft regelmäßig und hat im Herbst 2019 85 Apps aus seinem Store geworfen.

VPN als Verschlüsselung nutzen

Zusätzlich als Schutz vor Hackern und dem unbefugten Lesen von Daten durch Dritte, die man übers Netz schickt, kann VPN eingesetzt werden. Dabei wird VPN vorwiegend auf Smartphones genutzt, um im Urlaub kostenloses WLAN sicherer zu nutzen oder einfach seine E-Mail sicherer zu senden. Dennoch lässt sich VPN auch Zuhause am heimischen Computer verwenden, um zum Beispiel Geo-Blocking zu umgehen. So kann man mit einer VPN Testversion ausprobieren, inwiefern VPN für die Nutzung am Smartphone und Computer für einen Sinn macht und sicher sein, dass die Daten, die Sie an Ihre App senden, nur vom vorgesehenen Leser (der App) und nicht von Dritten gelesen werden. 

Auf eigene Daten achten

Wenn Dritt-Apps genutzt werden, um Rechnungen zu zahlen, für Cashback-Aktionen oder um seine Einnahmen und Ausgaben im Überblick zu behalten, ist darauf zu achten, von wem die Apps sind. Denn sobald man eine App mit seinem Bankkonto verknüpft oder mit einem anderen Account, der über finanzielle Daten verfügt, kann dies zu einer potenziellen Gefahr werden. Denn die Dritt-Apps verfügen oftmals nicht über denselben Schutz wie das Bankinstitut selbst oder auch PayPal. So können eventuell Unbefugte Zutritt zu den persönlichen Finanzdaten erhalten und im schlimmsten Falle sogar direkten Zugriff auf die Bankdaten und Konto erlangen. Die Einlogg-Daten für Bankkonten, PayPal oder ähnlichen Geldinstituten sollten niemals weitergegeben werden.

Einfach mal aufräumen

Wie viele Apps haben Sie auf dem Smartphone, die Sie nicht (mehr) nutzen? Oftmals sind es Spiele, Foto-Apps oder auch andere „neue“, die man unbedingt ausprobieren musste. Aber auch diese Apps können Daten sammeln, ohne dass man sie startet oder in Verwendung hat. Wurden diese Apps gekauft, sollten Sie sich vorab darüber informieren, wie eine „Wiederherstellung“ funktioniert, dann können Sie die App problemlos jederzeit wieder installieren und nutzen. Das Aufräumen bezieht sich aber nicht nur auf die Apps. Säubern Sie das Smartphone regelmäßig von Dateien, Bildern oder Downloads, die Sie nicht mehr benötigen. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Dateien noch brauchen, machen Sie ein Backup, senden Sie sich die Dateien per E-Mail zu oder nutzen Sie eine Cloud, in der Sie Ihre Sachen sicher speichern können.

Regelmäßig Updaten und Upgraden

Auf den Smartphones kann man die regelmäßigen Updates einstellen, was man auch tun sollte. Gegebenenfalls wird nur geupdatet, wenn das WLAN in Gebrauch ist, hier sollte man dann auf die Regelmäßigkeit selbst achten. Gerade wenn man im Urlaub oder viel unterwegs ist, muss man darauf achten, dass Updates und Upgrades manuell durchgeführt werden. Nur so lässt sich mit einer sicheren App arbeiten. Wie wichtig regelmäßige Updates sind, zeigten die Probleme, die WhatsApp hatte. Wichtig bei den Updates ist auch, dass man Apps aktualisiert, die man nicht regelmäßig in Gebrauch hat und dass man auf die Berechtigungen achten. Manche Apps werden nicht nur auf den neuesten Stand gebracht, sondern benötigen auf einmal auch mehr oder andere Berechtigungen, hier sollte gut kontrolliert werden.

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