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Zeitalter 5G – Eine Technologie, die alles verändern wird

05.11.2019 - Die Zeiten des viel zu langsamen Internets gehören möglicherweise schon bald der Vergangenheit an. Der neue Mobilfunkstandard 5G ist im Kommen. Bereits in ganz Deutschland bauen die Mobilfunkanbieter nach und nach ihr Netz aus.

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    © unsplash.com / Mika Baumeister

Seit dem Sommer sind auch die ersten Smartphone-Modelle verschiedener Anbieter, die die 5G-Technik unterstützen, erhältlich. In den kommenden Jahren wird in dem Zusammenhang sicherlich noch einiges an neuer Technologie folgen, da der neue Mobilfunkstandard das bisherige LTE (oder auch 4G) früher oder später ablösen wird.

Von 2G zu 5G

Wirft man einen Blick zurück in die Vergangenheit, stellt man fest, dass die mobile Datenübertragung in Deutschland, wie wir sie heute kennen, noch nicht einmal 30 Jahre alt ist. 1992 wurde der 2G Standard eingeführt und dient bis heute noch fast ausschließlich zum Telefonieren und dem Versenden von SMS. Mobile Daten werden per GPRS oder auch Edge übertragen und diese Technik ist ja bekanntlich für die meisten Anwendungen zu langsam.

Im Jahr 2000 wurde der Standard 3G eingeführt, 6 Jahre später 3,5 G. Deutlich schneller als bei seinen Vorgängern konnte man mit 3G auch größere Datenmengen herunterladen. Um das Jahr 2011 kam dann auch der 4G Standard oder auch LTE bei uns in Deutschland an.

Zum Vergleich: Will man mit 3G einen Full-HD-Kinofilm mit etwa 8 Gigabyte herunterladen, dauert es rund 30 Minuten. Mit 4G liegt die Download-Zeit schon nur noch bei 10 Minuten. 5G soll diese Zeit nun sogar auf satte 20 Sekunden kürzen. Die neue Technologie ist also in der Lage viel zu leisten, aber das erwarten die Verbraucher auch.

Ein weiterer Schritt in die Zukunft

Die neue 5G-Technologie wird das Internet, wie wir es bisher kennen, mächtig revolutionieren. Das hat selbstverständlich auch Auswirkungen auf unser Privatleben. Endgeräte werden immer vernetzter miteinander, sowohl im Bereich Smart-Home, als auch im Bereich Unterhaltungselektronik. Der Trend in Richtung Streaming und Online-Gaming wird immer weiter zunehmen. Außerdem wird es wahrscheinlich einen großen Einfluss auf selbstfahrende Fahrzeuge haben, aufgrund der höheren Verbindungsstabilitäten und Echtzeitkommunikation. Die kann im 5G-Netz erst gewährleistet werden.

Auch die Industrie kann von 5G profitieren, indem die Kommunikationsdichte zwischen Menschen, Maschinen, Produkten usw. nachhaltig erhöht wird. In diesem Zusammenhang wird außerdem auch eine Weiterentwicklung des „Internets der Dinge“ prophezeit.

Bereits 5G-fähige Geräte auf dem Markt

Pünktlich zum Startschuss der neuen 5G-Masten in Deutschland sind auch schon einige Smartphone auf den Markt gekommen, die diese Technologie unterstützen. Unter anderem gibt es 5G-Modelle von Huawei oder Samsung, wie zu Beispiel das faltbare Samsung Galaxy Fold 5G, das bei SMARTPHONE ONLY erhältlich ist. Hier bekommt man auch ohne Vertrag aktuelle 5G-Modelle.

Nicht nur der Smartphone-Markt wird sich mit 5G weiterentwickeln, es wird auch Router geben, die das leistungsstarke Netz zu Hause nutzbar machen können. Im Vergleich zum normalen WLAN-Netz punkten die Router mit einem besseren Empfang und gesteigerter Konnektivität. Das bedeutet: über ein Gerät lassen sich theoretisch mehr als 30 andere Teilnehmer mit Internet versorgen.

Kritik an der Bundesregierung

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei ist offenbar mit im Boot beim deutschen 5G-Ausbau. Der Konzern wird wohl Teile für das Netz liefern, weshalb es nun Kritik an der Bundesregierung hagelt. Der Anstoß dazu kam laut Medienberichten direkt aus dem Kanzleramt. Die Kanzlerin befürchte offenbar einen Streit mit China, sollte Huawei nicht an dem 5G-Ausbau beteiligt sein.

Der Konzern gilt zwar als innovativster, erfahrenster und preisgünstigster Anbieter in Sachen 5G-Technologie, er soll aber angeblich mit den chinesischen Geheimdiensten zusammenarbeiten. Mehrere andere Länder haben deshalb den Einsatz von Huawei-Technik untersagt.

Keine Gesundheitsgefährdungen befürchtet

Schaut man sich einschlägige Internetseite an, so könnte man direkt vermuten, dass die neue Technologie eine große Gefahr für die Gesundheit darstellt. Oft werden dabei auch Begriffe wie Strahlen-Tsunami“ oder auch „Gedankenkontrolle“ benutzt. Neu sind solche Befürchtungen allerdings nicht, denn auch bei der Einführung des Mobilfunks oder WLAN gab es Skeptiker, die damals ähnlich auf die neue Technik reagiert hatten. Bislang gibt es allerdings nur Indizien für Gesundheitsgefahren. Die Weltgesundheitsorganisation hat 2011 präventiv alle Strahlungsarten mit Frequenzen zwischen 30 kHz und 300 GHz als krebserregend einstuft. Dazu gehören allerdings auch Radio- und Fernsehsignale sowie fast alle anderen Geräte, die wireless arbeiten.

Auch wenn Anhaltspunkte für Gesundheitsgefahren, die möglicherweise von der 5G Technologie ausgehen, vorhanden sind, geben viele Experten jedoch Entwarnung. Es seien keine Gefahren zu befürchten, solange die Grenzwerte eingehalten werden.

Noch ein langer Weg

Bis das komplette Bundesgebiet mit dem neuen Mobilfunkstandard abgedeckt ist, wird wohl noch eine Menge Zeit ins Land gehen. Laut der Bundesnetzagentur sind die jeweiligen Netzbetreiber verpflichtet bis Ende 2022 jeweils 98% der deutschen Haushalte sowie alle Autobahnen, wichtigen Bundesstraßen und Schienenwege mit mindestens 100Mbit/s zu versorgen. Bis 2024 sollen alle weiteren Straßen, Land- und Kreisstraßen sowie Häfen, Wasserstraßen und Schienen folgen und mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden.

Experten schätzen deshalb, dass sich die 5G-Technologie erst ab 2023 durchgesetzt haben wird. Aktuell wird von den Telekommunikationsunternehmen noch sehr viel Energie auf den Ausbau des LTE-Netzes verwendet. Deshalb dürfte die moderne 5G sich zunächst fast ausschließlich in Ballungszentren ausbreiten.

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