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Neue Regeln fürs Bezahlen beim Online-Einkauf

15.08.2019 - Das Bezahlen beim Einkaufen im Internet soll sicherer werden, aber auch aufwendiger. Nicht nur Verbraucher, auch Kreditinstitute und Online-Händler müssen sich rechtzeitig darauf einstellen. Ob das klappt, ist derzeit fraglich.

  • Sicherer soll das Einkaufen im Internet werden - auch Kreditinstitute müssen sich rechtzeitig darauf einstellen. Foto: Monika Skolimowska  © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Sicherer soll das Einkaufen im Internet werden - auch Kreditinstitute müssen sich rechtzeitig darauf einstellen. Foto: Monika Skolimowska © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit wenigen Klicks im Internet shoppen und bequem mit der Kreditkarte zahlen - ab Mitte September wird das komplizierter.

Neben den Daten auf der Kreditkarte sollen Käufer sich auch mit einem weiteren Sicherheitsmerkmal wie einem Zusatz-Passwort oder einem Fingerabdruck per Smartphone identifizieren. Mancher Einkauf könnte dadurch scheitern, weil die Zahlung nicht abgewickelt werden kann - so jedenfalls die Befürchtung des Handels. Denn bei der Umsetzung der neuen Vorgaben knirscht es gewaltig.

Die EU will für mehr Sicherheit beim Onlinebanking und Bezahlen im Netz sorgen. Die Regeln der EU-Zahlungsrichtlinie (PSD 2), die ab 14. September gelten, sollen Betrügern das Leben schwerer machen. Verbraucher müssen sich beim Bezahlen und bei Bankgeschäften im Internet daher zusätzlich identifizieren - Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Bisher genügte die Nummer der Kreditkarte, deren Ablaufdatum und der dreistellige Prüfcode beim Bezahlen im Netz, ein zusätzliches Element ist aus Sicherheitsgründen erforderlich. Jetzt muss noch ein zweiter Faktor hinzukommen, zum Beispiel eine TAN (Transaktionsnummer), ein Passwort, ein per Smartphone übermittelter Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Die bei einige Banken noch verwendeten TAN-Listen auf Papier sind nicht mehr erlaubt.

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