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Dickes Plus im ersten Halbjahr

06.09.2018 - Norwegen bleibt Europas E-Auto-Primus, Deutschland folgt auf dem Fuß. In Teilen des Kontinents bleibt die Elektromobilität aber in einer Mini-Nische.

  • Elektroautos sind gefragt - in Westeuropa ©

    Elektroautos sind gefragt - in Westeuropa © Nissan

SP-X/Brüssel. Die Elektroauto-Nachfrage in der EU wächst. Im zweiten Quartal wurden laut dem Kfz-Herstellerverband ACEA in den 28 Mitgliedsstaaten 32.202 rein batteriebetriebene Pkw neu zugelassen, 46 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dazu kommen 11.554 Fahrzeuge in den EFTA-Staaten Schweiz, Island, Liechtenstein sowie Norwegen, auf das allein 10.451 Neuzulassungen (plus 34 Prozent) entfallen. Das skandinavische Land bleibt damit E-Auto-Hochburg in Europa. Zweitgrößter Markt ist Deutschland mit 8.170 Einheiten (plus 59 Prozent), gefolgt von Frankreich mit 7.082 Fahrzeugen (plus 15 Prozent). Im gesamten laufenden Jahr wurden in der EU 65.713 E-Autos neu zugelassen (plus 40 Prozent), EU und EFTA kommen auf 88.286 Einheiten. Trotzdem bleibt die E-Mobilität ein Phänomen der wohlhabenden Staaten; in den neuen Mitgliedsländern kamen im ersten Halbjahr lediglich 2.175 Autos neu auf die Straße. Weiterhin stärker gefragt als reine E-Autos sind in der EU die Plug-in-Hybridfahrzeuge. Im ersten Halbjahr wurden 77.304 Einheiten neu zugelassen, 51 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der neuen Hybridautos wuchs um 37 Prozent auf 291.584 Fahrzeuge.