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Laden zum Einheitspreis

04.12.2018 - Mit einem bundesweit einheitlichen Ladestromtarif will die Telekom E-Autofahrern das Tanken und Rechnen erleichtern. Doch das Angebot eignet sich nicht für jeden.

  • Die Telekom steigt ins Autostrom-Geschäft ein ©

    Die Telekom steigt ins Autostrom-Geschäft ein © Nissan

SP-X/Bonn. Die Deutsche Telekom wird zum Ladestromanbieter. Kunden können an einem Großteil der deutschen Ladestationen tanken und zahlen dafür einen einheitlichen Preis. Abgerechnet wird pro Minute, Grundgebühren fallen nicht an. Vor der Nutzung des Angebots ist eine Registrierung im Internet unter www.telekom-ladestrom.de nötig, Kunden erhalten dann eine RFID-Karte zum Freischalten der Ladesäule, gestartet wird der Ladevorgang per Smartphone-App. Jede Lademinute kostet 4 Cent, bis Ende März gilt ein Einführungsangebot von 2 Cent. Das Angebot der Telekom soll helfen, Ordnung in das Tarif- und Tankkarten-Wirrwarr in der deutschen Ladesäulen-Landschaft bringen. Nach Unternehmensangaben sind 80 Prozent der öffentlichen Ladeangebote in Deutschland nutzbar, ein weiterer Ausbau ist geplant. Das Besondere an dem Telekom-Angebot ist vor allen der bundeseinheitliche Strompreis. Allerdings sollten Elektroautofahrer genau prüfen, ob sie mit dem Tarif gut fahren. Denn die Abrechnung nach Zeiteinheiten benachteiligt im Gegensatz zur Abrechnung nach Energiemenge Fahrer von Fahrzeugen, die nur langsam laden können.

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