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Bayern-Profi Hernandez bleibt bei Nationalmannschaft

08.10.2019 - Die Bayern blicken mit Sorgen nach Frankreich und Österreich. Dort weilen zwei ihrer Profis trotz Blessuren bei den Nationalmannschaften. Vor allem im Disput mit dem Weltmeister steht laut einem Bericht kein Einlenken der Franzosen an.

  • Der FC Bayern München wollte den französischen Nationalspieler Hernandez nicht für die anstehenden Länderspiele abstellen. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der FC Bayern München wollte den französischen Nationalspieler Hernandez nicht für die anstehenden Länderspiele abstellen. Foto: Matthias Balk/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eigentlich hatte der FC Bayern weder Lucas Hernandez noch David Alaba zu ihren Nationalmannschaften schicken wollen. Nun kann es passieren, dass beide Verteidiger trotz Blessuren in ihren Auswahlteams am Wochenende zum Einsatz kommen.

Im Disput um Hernandez wird der französische Fußballverband den Profi nämlich laut einem Sky-Bericht nicht nach München zurückschicken. Der TV-Sender meldete, dass eine Kernspinuntersuchung am Knie des Weltmeisters positiv verlaufen sei und Hernandez daher bei der Nationalmannschaft in Clairefontaine bei Paris bleiben werde. Ob der 23-Jährige im EM-Qualifikationsspiel am Samstag in Island dabei ist, sei offen.

Nach Ansicht des Münchner Teamarztes Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt ist Hernandez nicht fit. Er hatte zuletzt die Spiele gegen Tottenham Hotspur und Hoffenheim ausgelassen; bei ihm seien Probleme in dem im Frühjahr operierten Knie aufgetreten. Laut Statuten musste Bayern den Spieler aber für eine Untersuchung der Franzosen gehen lassen.

«Ich bin irritiert über das Verhalten des französischen Verbandes», hatte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Vortag gesagt. Frankreichs Trainer Didier Deschamps erwiderte daraufhin, dass er die Position des Vereins verstehe, erinnerte aber daran, dass er vor zwei wichtigen Quali-Spielen stehe. Er versicherte: «Wir machen nur korrekte Dinge (...) Ich werde keine Risiken eingehen.»

Das will auch Alaba nicht. Er war trotz eines Haarrisses in der Rippe zum österreichischen Team nach Wien gereist und hat einen Einsatz am Donnerstag gegen Israel nicht abgeschrieben. «Natürlich hoffe ich, dass es sich in den nächsten 24 bis 48 Stunden so entwickelt, wie ich mir das vorstelle», sagte er.

Alaba hatte sich die Verletzung in der vergangenen Woche im Champions-League-Spiel bei Tottenham (7:2) zugezogen. Sollte der 27-Jährige gegen die vom Österreicher Andi Herzog betreuten Israelis nicht zum Einsatz kommen, hofft er auf eine zweite Chance am Sonntag in Slowenien. Die Alpenrepublik rangiert in der Gruppe G mit zehn Zählern auf dem dritten Platz hinter Polen (13) und Slowenien (11). Die ersten beiden Teams qualifizieren sich direkt für die Euro 2020.

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