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Löw-Team will Nordirland-Showdown verhindern

16.11.2019 - Noch könnte im Kampf um das EM-Ticket das letzte Spiel entscheiden. Denn selbst wenn Deutschland in Mönchengladbach gegen Weißrussland gewinnt, braucht das Löw-Team holländische Hilfe. Den Bundestrainer interessieren alle Wenn-dann-Szenarien aber nicht.

  • Wollen einen Showdown gegen Nordirland unbedingt verhindern: Bundestrainer Joachim Löw und seine Nationalspieler. Foto: Federico Gambarini/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Wollen einen Showdown gegen Nordirland unbedingt verhindern: Bundestrainer Joachim Löw und seine Nationalspieler. Foto: Federico Gambarini/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Einen Showdown gegen die kampfstarken Nordiren zum Abschluss der EM-Qualifikation wollen Joachim Löw und seine Fußball-Nationalspieler unbedingt verhindern.

Möglichst soll schon heute gegen Weißrussland das Direkt-Ticket für die EM 2020 perfekt gemacht werden. Allerdings müssen dafür auch die Niederländer helfen.

«Die Konstellation ist klar. Wir wissen, dass die Nordiren noch eine Chance haben. Das war bei uns aber nicht das Thema», erklärte Bundestrainer Löw vor der heutigen Partie (20.45 Uhr/RTL) in Mönchengladbach.

AUSGANGSPOSITION: Deutschland steht in der EM-Ausscheidungsgruppe C mit 15 Punkten derzeit auf Rang zwei und hat das direkte Duell gegen Holland verloren (3:2, 2:4). Löws Team qualifiziert sich definitiv für das paneuropäische Turnier im kommenden Sommer, wenn im Parallelspiel in Belfast Nordirland (12) gegen die Niederlande (15) weniger Punkte holt als Deutschland gegen Weißrussland. «Nordirland interessiert uns nicht, wir müssen unsere eigenen Schritte machen. Wir wollen drei Punkte am Samstag. Dann sehen wir weiter», sagte Löw.

PERSONAL: Neun Spieler, die Löw eigentlich für seinen EM-Kader im kommenden Jahr mit vorgesehen hat, fehlen auch diesmal. Für den 59-Jährigen aber ist in seiner 180. Partie als Bundestrainer der 116. Sieg Pflicht. «Wir sind in einem Prozess, unsere Aufgabe ist es, Lösungen zu finden. Ich bin froh, dass Toni Kroos, Leon Goretzka und Matthias Ginter zurück sind. Das sind Spieler, die die Mannschaft stabilisieren. Wir sind gut vorbereitet», erklärte der Bundestrainer.

TORHÜTER: Die Nummer 1, Manuel Neuer, steht am Samstag zwischen den Pfosten. Zum Abschluss der EM-Qualifikation am Dienstag in Frankfurt gegen Nordirland bekommt Herausforderer Marc-André ter Stegen einen Startelf-Einsatz. Wie die Aufteilung der weiteren vier Testspiele bis zur EM ist, lässt Löw derzeit noch offen.

STATISTIK: Es ist erst das dritte Duell mit Weißrussland überhaupt. Die erste Partie gab es im Mai 2008, als es in einem Test vor der EM in Kaiserslautern 2:2 hieß. Das Hinspiel der laufenden EM-Ausscheidung gewann Deutschland in Minsk 2:0. Die Tore schossen die jetzt verletzten Leroy Sané und Marco Reus.

GEGNER: Weißrussland hat in der Gruppe C lediglich vier Punkte auf dem Konto, gewann nur in Estland (2:1). Als Sieger der Nations-League-Gruppe in der Liga D können sich die Weißrussen das EM-Startrecht aber noch in den Playoffs im März sichern. Dann geht es in zwei K.o.-Spielen um ein EM-Ticket. Löw geht von einem Stück harter Arbeit aus: «Im Hinspiel war es nicht ganz so einfach, sie haben einige gute Fußballer in ihren Reihen. Den Widerstand muss man erst mal brechen.»

SPIELORT: Erst zum siebten Mal trägt das DFB-Team ein Länderspiel in Mönchengladbach aus. Auf dem legendären Bökelberg hatte Deutschland nie gespielt. 2005 gab es im Borussia Park mit einem 2:2 gegen Russland die Gladbacher Länderspiel-Premiere.

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