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Im Alter von 64 Jahren: Ex-Nationalspieler Strack gestorben

22.05.2020 - Der 1. FC Köln trauern um Gerhard «Gerd» Strack. Der zehnmalige Fußball-Nationalspieler ist im Alter von 64 Jahren überraschend gestorben. Das bestätigt der Verein auf Nachfrage mit Verweis auf die Familie. Zuvor hatte der «Express» berichtet.

  • Gewann mit Köln die Meisterschaft und den DFB-Pokal: Gerhard Strack. Foto: Roland Witschel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Gewann mit Köln die Meisterschaft und den DFB-Pokal: Gerhard Strack. Foto: Roland Witschel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der in Kerpen unweit von Köln geborene Strack spielte von 1974 bis 1985 für den FC. Er war beim Double 1978 Stammspieler und führte die Mannschaft beim bis heute letzten Titelgewinn 1983 im DFB-Pokal als Kapitän im Finale auf den Platz.

Für die deutsche Nationalmannschaft erzielte er als Libero nur ein Tor, das war allerdings ein sehr wichtiges: Durch den Siegtreffer zum 2:1 im entscheidenden Qualifikationsspiel gegen Albanien zehn Minuten vor Schluss köpfte Strack Deutschland zur EM 1984. Bei der Endrunde stand er im Aufgebot, kam beim Vorrunden-Aus in Frankreich aber nicht zum Einsatz.

«Ich bin geschockt und total traurig», sagte Stracks langjähriger Mitspieler Toni Schumacher der «Bild»-Zeitung: «Meine Gedanken sind bei seiner Frau Emmy und den Kindern. Der Gerd war noch jünger als ich.» Auch Kölns Präsident Werner Wolf zeigte sich geschockt. «Der plötzliche Tod von Gerd Strack trifft uns tief. Der gesamte 1. FC Köln hat einen seiner unvergesslichen Helden verloren», sagte Wolf: «Wir werden ihn nicht nur als Spieler, sondern vor allem als Menschen in Erinnerung behalten, der dem FC immer verbunden geblieben ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, mit der wir gemeinsam trauern.»

Auch FC-Manager Horst Heldt zeigte sich «bestürzt und geschockt. Und ich bin sicher, dass alle, die ihn gekannt haben, in einem ähnlichen Zustand sind.» Er habe Strack vor einiger Zeit im Stadion gesehen und gesprochen. «Er hat immer alles gegeben für den Club und wurde oft um Rat und Tat gefragt. Er hatte immer sehr gute Analysen», sagte Heldt: «Leider Gottes ist er viel zu früh verstorben.»

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