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Weiterhin kein DEB-Kommentar zu Trainer-Favorit Söderholm

16.12.2018 - Der Finne Toni Söderholm gilt als Favorit auf die Nachfolge von Marco Sturm als Eishockey-Bundestrainer. Der Verband will sich dazu aber weiterhin nicht äußern. Erste Nationalspieler melden sich zu Wort und fänden Söderholms Kür gut.

  • Der Finne Toni Söderholm könnte neuer Bundestrainer werden. Foto: Fabian Sommer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Finne Toni Söderholm könnte neuer Bundestrainer werden. Foto: Fabian Sommer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch vor der Sportler-Gala in Baden-Baden gab es keinen Kommentar zum neuen Bundestrainer. Mit Verweis auf die am Abend stattfindende Wahl der «Sportler des Jahres» blockte der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) eine Stellungnahme zur wahrscheinlichen Kür des Finnen Toni Söderholm (40) zum Nachfolger von Marco Sturm ab.

Bei der Sportlerwahl war die DEB-Auswahl als Olympia-Zweiter in der Kategorie «Mannschaft des Jahres» nominiert. «Silberschmied» Sturm (40) war bei der Gala nicht dabei. Erst am Samstagabend hatte der erfolgreichste Bundestrainer in der DEB-Historie mit seinem neuen Team Los Angeles Kings in der NHL 3:4 nach Verlängerung bei den Pittsburgh Penguins verloren. Anfang November hatte Deutschlands NHL-Rekordspieler den DEB verlassen, um als Assistenz-Coach bei den Kings eine Trainer-Karriere in der weltbesten Liga zu starten. Via «Süddeutscher Zeitung» meldete sich Sturm am Wochenende zur Nachfolger-Suche. «Ich glaube, es würde keinen Sinn machen, jetzt einen Nobody hinzustellen», sagte Sturm.

Erwartet wird, dass der neue Bundestrainer noch vor Weihnachten vorgestellt wird. Sollte dies Söderholm sein, wäre dies alles andere als ein «Nobody», obschon er derzeit nur bei einem Drittligisten - dem SC Riessersee - arbeitet. Zum Traditionsclub, der sich aus finanziellen Gründen nach der Vorsaison in die Oberliga zurückgezogen hatte, ist der Deutsch sprechende Söderholm vom Meister EHC Red Bull München abgestellt. Im Gegensatz zu Sturm, der 2015 überraschend Bundestrainer geworden war, hat Söderholm auch Trainererfahrung.

In München galt der Finne als logischer Nachfolger von Erfolgscoach Don Jackson, sollte der 62-Jährige einmal aus Altersgründen aufhören. Riessersee hatte Söderholm in der Vorsaison in der zweiten Liga zum Hauptrunden-Titel und ins Playoff-Finale geführt. Der Finne wurde auch zum «Trainer des Jahres» in der DEL2 gekürt.

Mit dem SCR ging er wohl auch wegen seines Vertrags in München schließlich in die Oberliga, obwohl auch Erstliga-Clubs an ihm interessiert gewesen sein sollen. «Ich glaube, Toni Söderholm hat in München schon als Spieler sehr gut funktioniert und als Cheftrainer in Garmisch auch sehr gute Arbeit geleistet», sagte Berlins Nationalstürmer Marcel Noebels am Wochenende, und Nationalkeeper Mathias Niederberger von der Düsseldorfer EG meinte: «Ich habe bislang nur Gutes über ihn gehört. Das spricht sehr für ihn, denn in diesem Geschäft wird man oft auch kritisiert.»

Im Verband kennt sich Söderholm bereits aus. Bei der U20-B-WM in Füssen übernahm der frühere Münchner Meisterspieler als Assistent des scheidenden Nachwuchstrainers Christian Künast erfolgreich das Coaching. Am Samstag gelang der Aufstieg in die A-Gruppe.

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