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Wieselflinker Winzling

12.05.2020 - Mobilität ist umweltfreundlich, wenn sie wenig Energie braucht. Dieser Anspruch lässt sich, wie das elektrische Minimobil Triggo zeigt, sogar mit Fahrspaß würzen. 

  • Das polnische Start-up Triggo hat die jüngste Version seines elektrischen Stadtmobils vorgestellt ©

    Das polnische Start-up Triggo hat die jüngste Version seines elektrischen Stadtmobils vorgestellt © Triggo

  • Bis zu 90 km/h soll der nur 2,60 Meter kurze Zweisitzer schaffen ©

    Bis zu 90 km/h soll der nur 2,60 Meter kurze Zweisitzer schaffen © Triggo

  • Die Spur an der Vorderachse des Triggo 4 lässt sich von 86 Zentimeter auf fast 1,50 Meter verbreitern ©

    Die Spur an der Vorderachse des Triggo 4 lässt sich von 86 Zentimeter auf fast 1,50 Meter verbreitern © Triggo

SP-X/Warschau. Seit gut einer Dekade arbeitet die polnische Firma Triggo an smarten Mobilitätskonzepten für die Stadt. Jüngster Wurf ist das elektrische Mikromobil Triggo 4, das sich durch E-Antrieb, Leichtbau, Neigungsfahrwerk, Allradlenkung, geringe Außenabmessungen sowie eine in der Breite variable Spur definiert.

Letzteres eliminiert den Zielkonflikt von wenig Verkehrsfläche und hoher Fahrstabilität. Soll der Triggo wenig Parkraum beanspruchen oder sich etwa durch Staus schlängeln, lässt sich seine vordere Spur auf das Niveau der schmalen Karosserie angleichen. Dann schrumpft der Triggo in der Breite von anderthalb Meter auf unter 90 Zentimeter und damit auf Motorrad-Niveau. Und wie ein Motorrad sitzen die maximal zwei Fahrgäste hintereinander. Allerdings ist man im Triggo wie in einem Pkw vor Wind und Wetter geschützt. Dank der kompakten Bauweise beansprucht das Fahrzeug nur gut ein Fünftel des Verkehrsraums herkömmlicher Autos.

Soll der gut 2,60 Meter kurze Triggo zügig und zudem flott um Kurven fahren, sorgen eine auf Knopfdruck deutlich breitere Vorderachse, eine Neigungstechnik sowie eine mitlenkende Hinterachse für erhöhte Stabilität bei zugleich hoher Wendigkeit. Einige ihrer Ideen haben sich die Macher patentrechtlich schützen lassen. Maximal sind dank des 20 kW/27PS starken Motorenduos 90 km/h möglich. Eine leicht austauschbare 8-kWh-Batterie soll das fahrfertig gut 500 Kilogramm schwere Fahrzeug rund 100 Kilometer weit antreiben.

Dank Drive-by-wire-Lenkung könnte sich der Triggo 4 mit entsprechenden Autonomie-Modulen als Robo-Taxi eignen. Interessant ist das Fahrzeug deshalb nach Ansicht seiner Macher für Carsharing-Anbieter. Dank einer Zulassung in der Elektroauto-Leichtbauklasse L7E wären die technischen Anforderungen für eine zeitnahe Serienproduktion und Markeinführung ab 2021 überschaubar.

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