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«Nature One» gestartet - Zehntausende Musikfans feiern

04.08.2018 - Das 13. «Nature One»-Festival hat begonnen. Auf die Gäste warten 300 Acts. Allerdings stehen die rund 56.000 Besucher auch vor einer großen Herausforderung.

  • Tausende Raver tanzen beim Technofestival «Nature One» auf der ehemaligen US-Cruise-Missile-Basis Pydna auf dem Open-Air-Floor. Foto: Thomas Frey © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Tausende Raver tanzen beim Technofestival «Nature One» auf der ehemaligen US-Cruise-Missile-Basis Pydna auf dem Open-Air-Floor. Foto: Thomas Frey © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit Zehntausenden Besuchern ist im Hunsrück das Elektro-Festival «Nature One» am Freitag in seine 13. Runde gestartet. Etwa 350 Acts sollen an vier Tagen auf dem Areal der Raketenbasis Pynda bei Kastellaun auftreten.

Sie decken gemäß dem Motto «All you need to be» - alles, was du brauchst, um zu sein - nahezu alle Facetten der elektronischen Musik ab. Auflegen werden unter anderem Szenegrößen wie der französische Acid- und Tranceproduzent Emmanuel Top, das ägyptische Trance-Duo Aky & Fila oder Techno-DJ Charlotte de Witte aus Belgien. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 56.000 Festival-Gängern. Die müssen sich auf heiße Tage einstellen. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge werden am Wochenende in Rheinland-Pfalz wieder Maximal-Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke erreicht.

Die Stadt Kastellaun bietet deshalb mehrere Ruheplätze an, die mit Sonnensegeln überdacht sind. Dort könnten Besucher Schatten finden, sagte eine Sprecherin des Festival-Veranstalters. Auf dem Camping-Areal gebe es kostenlose Trinkwasserstationen, an denen Flaschen aufgefüllt werden könnten. Ein Shuttlebus bringe die Besucher außerdem zum Hallenbad in Kastellaun.

Die Polizei wird in diesem Jahr wieder eine eigene Polizeiwache auf dem Gelände einrichten. Es soll «massive Kontrollen», auch mit Drogenspürhunden geben. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist mit bis zu 200 Helfern gleichzeitig auf dem Gelände unterwegs, insgesamt sind 700 Ehrenamtler beteiligt. Weil es auch am Wochenende heiß bleiben soll, rechnet das DRK mit möglicherweise mehr Patienten als üblich.

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