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DFB-Pokalfinale: Bayern und Bayer in der Einzelkritik

04.07.2020 - BAYERN MÜNCHEN:

  • Steuerte zwei Treffer zum 20. Bayern-Pokalsieg bei: Robert Lewandowski. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Steuerte zwei Treffer zum 20. Bayern-Pokalsieg bei: Robert Lewandowski. Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Neuer: Kommandogeber und sicherer Rückhalt. Assist beim 3:0 auf Lewandowski. Beim Havertz-Elfmeter in Nachspielzeit machtlos.

Pavard: Hatte anfänglich gut zu tun mit dem flinken Bailey, aber gefährlich wurde es nicht. Souveräner Auftritt hinten rechts.

Boateng: In der Geburtsstadt mit gutem Stellungsspiel und Timing. Schaltete sich gut in Angriffe ein. Krasse Rettungsgrätsche (63.).

Alaba: Sein Traum-Freistoß ebnete den Weg (16.). Lautstarker Abwehrchef, präzise im Aufbau. Beim 1:3 nicht auf der Höhe (64.).

Davies: Der 19 Jahre alte Saisonaufsteiger agierte auch im ersten Finale mit Bayern abgeklärt. Sein Handspiel brachte Havertz das Tor.

Kimmich: Immer anspielbar, Stabilisator und ideenreicher Taktgeber auf der Sechs. Musste öfter einstecken. Traumpass auf Gnabry vor 2:0.

Goretzka: Der Muskelmann war sehr präsent, ackerte als Vorarbeiter, gewann reichlich Zweikämpfe. Von Wendell hart getroffen (27.).

Coman: Sein Warnschuss war kein Problem für Hradecky (10.). Einige unglückliche Aktionen. Machte für Perisic Platz (65.).

Müller: Lautstarker Antreiber, war viel unterwegs. Das Tor im Rekordfinale Nummer achtverpasste er nur knapp (21.).

Gnabry: Trickreich auf dem Flügel, eiskalt beim 2:0. Riss mit seinen Läufen immer wieder Lücken in die Bayer-Kette.

Lewandowski: Erst glücklos, dann aus großer Distanz erfolgreich. Eine Winzigkeit fehlte nach Perisic-Flanke (74.). Legte spät nach.

Perisic: Als Joker wieder einmal zuverlässiger Backup. Bediente Lewandowski vor dessen zweitem Tor.

Hernández: Der Rekordeinkauf kam für den angeschlagenen Boateng zum ersten Finale mit Bayern. Gut fürs Gefühl vor einer Verschnaufpause.

Thiago: Nach seiner Leistenoperation durfte er kurz nochmal für Müller ran. Jubelte beim Schlusspfiff mit. Zum letzen Mal DFB-Pokal?

Coutinho: Er durfte die Trikotnummer zehn in seinem letzten nationalen Spiel für Bayern präsentieren. Bald bekommt sie Sané.

BAYER LEVERKUSEN:

Hradecky: Bei den ersten beiden Toren machtlos, rettete glänzend gegen Müller (21.). Dann mit dem Riesen-Bock beim 0:3.

L. Bender: Die lange Verletzungspause war ihm anzumerken. Kämpferisch ein Vorbild, aber mit ungewohnten Fehlern beim Abspiel und Timing.

S. Bender: Bester Leverkusener. Stark in Zweikämpfen mit Lewandowski, mit einem Tor des Willens, aber mit Stellungsfehler vor dem 0:3.

Tapsoba: Bayers Shooting-Star der Rückrunde war oft ein Unsicherheitsfaktor. Verursachte ungestüm den Freistoß vor dem 0:1.

Wendell: Mit viel Offensivdrang, seine linke Seite war dadurch aber nicht nur beim 0:2 viel zu offen.

Aranguiz: Konnte das Bayer-Spiel nicht wie gewohnt ordnen und die Kreise von Kimmich und Goretzka nicht eindämmen.

Baumgartlinger: Gab nicht die erhoffte Sicherheit. Völlig unnötiger und fataler Aufbau-Fehler vor dem 0:2. Zur Pause raus.

Diaby: Bester Offensiv-Spieler Bayers. Eindrucksvolle Sprint-Duelle mit Davies. Tolles Solo (57.), bevor Volland über den Ball trat.

Amiri: Eroberte viele Bälle, verlor sie aber schnell wieder. Vertändelte kurz vor der Pause den Ball im Strafraum und musste raus.

Bailey: Der Bayern-Schreck vom November begann gut, ließ dann aber schnell stark nach. Ohne wirklich klare Offensiv-Aktion.

Havertz: Bekam als falsche Neun keine Bälle. Trieb von der Zehn an und war deutlich wirkungsvoller. Verwandelt den Elfer zum 2:4.

Kevin Volland: Kam zur Pause als echter Stürmer, traf aber nach zwei hervorragenden Diaby-Hereingaben den Ball nicht (57./66.).

Kerem Demirbay: Deutlich präsenter als Vorgänger Baumgartlinger auf der Sechs. Wichtig auch bei Standards wie der Ecke zum 1:3.

Karim Bellarabi: Kam eine Viertelstunde vor Schluss. Mit einigen guten Szenen. Beschimpfte Diaby nach ungenauer Hereingabe lautstark.

Mitchell Weiser: Durfte gegen seinen Ex-Club für acht Minuten plus Nachspielzeit ran.

© dpa-infocom, dpa:200704-99-675071/2

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