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Ungeschlagen, aber unzufrieden: Wolfsburg schmerzt Remis

25.10.2019 - Der VfL Wolfsburg hätte den Einzug in die K.o.-Phase der Europa League fast schon perfekt machen können. Doch in Gent gab der VfL eine klare Führung noch aus der Hand. Groß Zeit zum Ärgern bleibt nicht, es geht Schlag auf Schlag weiter.

  • Enttäuscht: Die Wolfsburg-Spieler nach dem 2:2 in Gent. Foto: Guido Kirchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Enttäuscht: Die Wolfsburg-Spieler nach dem 2:2 in Gent. Foto: Guido Kirchner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der VfL Wolfsburg ist in der neuen Fußball-Saison immer noch ungeschlagen, doch zufrieden war damit am Donnerstagabend niemand.

Zu sehr schmerzte die Grün-Weißen das späte und unnötige 2:2 (2:1) in der Europa League bei KAA Gent in Belgien, durch das der VfL einen großen Schritt in Richtung K.o.-Phase verpasste. «Wir nehmen den Punkt mit, aber trauern dem verpassten Sieg nach», brachte Coach Oliver Glasner die Stimmungslage auf den Punkt. In der Staffel I liegen Wolfsburg und Gent zur Halbzeit der Gruppenphase mit je fünf Punkten weiter an der Spitze.

Nach einer starken Anfangsphase und den beiden Treffern von Wout Weghorst (3. Minute) und Joao Victor (24.) verloren die Wolfsburger in der Ghelamco Arena den Faden. «Wir haben aufgehört, Fußball zu spielen», bemängelte Toptorjäger Weghorst, während Glasner davon sprach, «dass bei uns der Schlendrian eingekehrt ist». Der wuchtige Genter Stürmer Roman Jaremtschuk bestrafte die Nachlässigkeiten des Bundesligisten bereits vor der Pause (41.), ehe er die Gäste in der Nachspielzeit sogar um den Sieg brachte.

Dass er dabei mit gestrecktem Fuß gegen Marcel Tisserand zu Werke ging, ahndete der schwache Schiedsrichter Sergej Iwanow nicht. Schon zuvor hatte er bei einer Notbremse von Michael Ngadeu gegen Victor zu Unrecht keine Rote Karte für den Abwehrchef der Gastgeber gegeben.

Es sprach allerdings für die Wolfsburger, dass sie die Schuld über den verpassten Sieg nicht beim Unparteiischen suchen wollten. «Wir hatten heute bei zwei strittigen Szenen etwas Pech, aber schuld sind wir am Ende selbst», sagte Glasner. «Der Ausgleich lag ja schon vorher in der Luft, wir waren einfach nicht mehr konsequent genug.»

Und so mussten die in allen drei Wettbewerben weiter ungeschlagenen Wolfsburger die Partie in Belgien als weiteren Schritt in ihrem Lernprozess verbuchen. Lange Zeit, sich über die verpasste Chance zu ärgern, haben sie nicht. Schon am Sonntag geht es in der Bundesliga gegen den FC Augsburg mit Ex-Coach Martin Schmidt weiter. Drei Tage später kommt RB Leipzig in der zweiten Runde des DFB-Pokals in die VW-Stadt.

Die Ungeschlagen-Serie steht dann wieder auf dem Prüfstand. Mit den Partien in der Vorbereitung ist der VfL nun schon seit 21 Spielen ohne Niederlage. «Das ist schön, heute überwiegt aber der Ärger, weil wir einfach nicht gut Fußball gespielt haben», sagte Weghorst.

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