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Volles Haus gegen Tallinn: Eintracht startet Europa-Party

31.07.2019 - Die Auftritte von Eintracht Frankfurt in der Europa League haben im Vorjahr bleibenden Eindruck hinterlassen. Daran wollen die Hessen in dieser Saison anknüpfen - sowohl sportlich als auch atmosphärisch.

  • Frankfurts Trainer Adi Hütter (l) bespricht sich mit seinen Assistenten Christian Peitinger (M) und Armin Reutershahn. Foto: Peter Schneider/KEYSTONE © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurts Trainer Adi Hütter (l) bespricht sich mit seinen Assistenten Christian Peitinger (M) und Armin Reutershahn. Foto: Peter Schneider/KEYSTONE © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Gefühl eines lockeren Betriebsausfluges wollte Adi Hütter bei seinen Schützlingen gar nicht erst aufkommen lassen.

«Auf uns wartet ein wichtiges Europacupspiel, in dem wir die nächste Runde klar machen wollen und hoffentlich auch werden», sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt vor dem mit 48.000 Fans ausverkauftem Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League gegen den FC Flora Tallinn am Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro).

Wie die Spieler brennt auch der 49 Jahre alte Österreicher auf eine erneute Europa-Party, die im Vorjahr erst im Halbfinale endete. «Wenn das Flutlicht angeht, möchte ich, dass die Mannschaft 90 Minuten rauf und runter fräst», forderte Hütter. Bei einem Weiterkommen würde mit dem Sieger des Duells FC Vaduz gegen FC Fehérvar - das Hinspiel gewannen die Ungarn mit 1:0 - erneut eine machbare Aufgabe warten.

Am Vormittag hatte er seine Schützlinge in der Bergidylle des Trainingslagers im österreichischen Windischgarsten noch zu einem lockeren Abschlusstraining versammelt, ehe es am Nachmittag mit dem Flieger in die Heimat ging. Direkt nach dem Spiel fliegt der hessische Fußball-Bundesligist für drei Tage wieder zurück nach Österreich. «Das habe ich in dieser Form auch noch nie erlebt. Das ist etwas Neues und Besonderes», sagte Hütter.

Die Spieler soll dies aber nicht daran hindern, nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel den Einzug in die nächste Runde klar zu machen. «Wir wollen die Zuschauer wieder begeistern und weiterkommen», verkündete Hütter. «Entsprechend wird sich die Mannschaft präsentieren.» Denn das erste Saisonziel ist das Erreichen der Gruppenphase.

Obwohl der Gegner aus Estland nicht gerade zu den feinsten Adressen im europäischen Fußball gehört, wird die Frankfurter Arena wie beim überraschenden Triumphzug im Vorjahr wieder voll gefüllt sein. «Das ist irre, zeigt aber auch, dass die Leute uns sehen wollen und was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben», sagte Defensivmann Timothy Chandler. «Alle werden heiß sein.»

Auch bei Gelson Fernandes ist die Vorfreude groß. «Unser diesjähriger Europapokalweg fängt damit erst richtig an», stellte der Schweizer fest. Der 32-Jährige war in der Vorwoche Vater geworden und hatte deshalb in Tallinn gefehlt. Ebenfalls zur Verfügung steht Abwehrspieler Simon Falette, der wegen seiner Teilnahme am Afrika-Cup später ins Training eingestiegen war.

Ob der von Inter Mailand umworbene Ante Rebic mitwirken kann, ließ Hütter gut 24 Stunden vor dem Anpfiff offen. «Wir werden morgen entscheiden, ob Rebic spielt. Wenn er sich zu hundert Prozent fit fühlt, wird er zum Einsatz kommen. Wenn nicht, bleibt er draußen», sagte der Eintracht-Coach. Rebic hatte wegen Rückenproblemen das Training am Dienstag abgebrochen, die Übungseinheit am Mittwoch aber schmerzfrei absolviert.

Unabhängig vom Personal erwartet Hütter, der für seine ausgezeichnete Arbeit im ersten Jahr als Eintracht-Trainer vom Verein nach Informationen der «Sport-Bild» eine kräftige Gehaltserhöhung erhalten hat, einen starken Auftritt. «Ich möchte eine Steigerung gegenüber Hinspiel sehen», forderte er.

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