Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Homophobie: Rugby-Star Folau scheitert mit Spenden-Aktion

24.06.2019 - Der australische Rugby-Star Israel Folau ist mit einer Spenden-Aktion im Internet gegen seine Kündigung wegen der Beleidigung von Homosexuellen gescheitert.

  • Der Rugby-Star Israel Folau wurde aus der Nationalmannschaft Australiens geworfen, weil er in sozialen Netzwerken gegen Homosexualität agitiert hatte. Foto: Adam Davy/PA Wire © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Rugby-Star Israel Folau wurde aus der Nationalmannschaft Australiens geworfen, weil er in sozialen Netzwerken gegen Homosexualität agitiert hatte. Foto: Adam Davy/PA Wire © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Betreiber der Website GoFundMe erklärten die Aktion am 24. Juni für beendet, weil sie aus ihrer Sicht gegen die Geschäftsbedingungen verstößt. Das Unternehmen toleriere nicht, wenn andere diskriminiert würden. Das bereits eingenommene Geld von mehr als 750.000 Australien-Dollar (etwa 460.000 Euro) soll nun an die Spender zurückgezahlt werden.

Folau wollte eigentlich zwei Millionen Dollar zusammenbringen, um juristisch gegen seine Kündigung durch Australiens Rugbyverband RA (Rugby Australia) vorzugehen. Der Verband hatte einen millionenschweren Vier-Jahres-Vertrag mit dem Nationalspieler (63 Länderspiele) aufgelöst, weil er in sozialen Netzwerken gegen Homosexuelle agitiert hatte. Unter anderem behauptete der streng gläubige Christ, dass auf Homosexuelle die Hölle warte. Mit der Auflösung des Vertrags ist die Karriere des 30-Jährigen praktisch beendet.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren