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Im Solo sparsamer

27.10.2020 - Seit seinem Debüt vor rund 5 Jahren hat Mazda den CX-3 immer frisch gehalten. Nun gibt es wieder einen größeren Eingriff – vor allem beim Antriebsprogramm. 

  • Mazda frischt den CX-3 auf  ©

    Mazda frischt den CX-3 auf © Mazda

  • Das Infotainmentsystem wurde leicht überarbeitet ©

    Das Infotainmentsystem wurde leicht überarbeitet © Mazda

  • Nur noch ein Benziner ist zu haben ©

    Nur noch ein Benziner ist zu haben © Mazda

  • Äußerlich ändert sich nichts ©

    Äußerlich ändert sich nichts © Mazda

  • Neu ist auch der Metallic-Grauton für die Karosserie ©

    Neu ist auch der Metallic-Grauton für die Karosserie © Mazda

  • Die Preise starten bei rund 21.000 Euro ©

    Die Preise starten bei rund 21.000 Euro © Mazda

SP-X/Leverkusen. Monatelang war der Mazda CX-3 in Deutschland kaum neu zu bekommen. Nach Ende der Produktionspause in Japan kehrt das Mini-SUV nun frisch aufpoliert zurück. Allerdings ab diesem Modelljahr nur noch mit einer Antriebs-Option – die jedoch deutlich sparsamer ausfällt als zuletzt. Die Preise für den Fünftürer mit dem 89 kW/121 PS starken Benziner starten bei 20.851 Euro. 

Der schon aus dem Vorgänger bekannte 2,0 Liter große Vierzylinder-Saugmotor treibt immer die Vorderräder an, Allradantrieb gibt es bei Mazdas kleinstem Crossover ab sofort nicht mehr. Auch der Diesel und der stärkere Benziner mit 110 kW/150 PS sind aus dem Programm geflogen. Einzige Wahlmöglichkeit für den Kunden beim Antrieb: Handschaltung oder Automatik (ab 25.092 Euro). Parallel dazu wurde bei den Ausstattungslinien ausgekehrt: Statt der bisher vier Varianten gibt es nur noch eine gut ausgestattete Basis und die füllig bestückte „Selection“-Ausführung, die ab 23.532 Euro zu haben ist. Dazu kommt ein Sondermodell mit speziellen Design-Elementen.

Mit dersimpleren Aufstellung des CX-3mindert Mazda Komplexität bei Produktion und Logistik und somit letztlich Kosten. Dazu trägt auch das Eindampfen der Motorenpalette bei. Von dem bisherigen Trio bleibt nur noch der gefragteste Antrieb übrig. Dank der neuen Zylinderabschaltung für den Handschalter und zahlreicher kleinerer innermotorischer Maßnahmen sinkt der Verbrauch gegenüber der Vorgängerversion um rund einen Liter auf im besten Fall 5,3 Liter (NEFZ). Der bisherige Basis- und nun Solobenziner bedeutet keinen Verzicht, bietet er doch für die meisten Belange ausreichend Leistung. Zumindest, wenn man fleißig das manuelle Sechsganggetriebe bedient, um ihn bei Drehlaune und Kraft zu halten. Das allerdings ist eher Freude als Last, klackert die Mechanik doch wie bei den Japanern üblich äußerst geschmeidig durch Gassen und Übersetzungen. Diese etwas engagiertere Fahrweise beim Handschalter passt so gut zur verbindlichen Lenkung und dem knackigen Fahrwerk, das sich eher von der sportlichen als von der komfortablen Seite zeigt, dass man auf die Automatikbox getrost verzichten kann. 

Im Innenraum finden sich ebenfalls einige kleinere Neuerungen, von denen die aufgepolsterten Vordersitze die wichtigste sind. Keine Änderungen hingegen gibt es im Fond, wo es immer noch etwas eng und vergleichsweise dunkel zugeht – eine der wenigen Schwächen des Mazda. Eine weitere ist die unübersichtliche Karosserie, was sich nun aber durch eine optionale 360-Grad-Kamera ausgleichen lässt, die beim Rangieren hilft. Auch neu: Wer sein Apple-Handy auf dem kleinen Bord-Display spiegeln will, benötigt ab sofortkein USB-Kabel mehr. Dazu kommt eine aufgewertete Serienausstattung, die nun unter anderem Klimaautomatik, einen abblendenden Innenspiegel und das Infotainmentsystem mit Smartphone-Anbindung umfasst. Im Gegenzug steigt der Einstiegspreis gegenüber dem bisherigen Basismodell um mehr als 2.000 Euro. 

Die Neupositionierung und das Mini-Lifting sollen den kleinen Crossover fit für 2021 machen. Weil die Produktion im japanischen Werk im ersten Halbjahr ruhte, stehen aktuell keine tausend CX-3-Neuzulassungen in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Im kommenden Jahr sollen es viermal so viele sein. Die zahlen dann mit ihrem gesenkten Normverbrauch auch auf das CO2-Flottenkonto der Japaner ein. Sollte der Grenzwert trotzdem nicht erreichbar sein, könnte Mazda beim CX-3 möglicherweise noch einmal nachlegen – und den Benziner elektrifizieren, wie man es im Kompaktmodell Mazda3 seit kurzem schon macht. 

Mazda CX-3 - Technische Daten:

Fünftüriger, fünfsitziger SUV der Kleinwagen-Klasse, Länge: 4,28 Meter, Breite: 1,77 Meter, Höhe: 1,54 Meter, Radstand: 2,57 Meter, Kofferrauminhalt: 350 – 1.260 Liter

2,0-Liter-Benziner, 89 kW/121 PS, maximales Drehmoment: 206 Nm bei 2.800 U/min, Frontantrieb, manuelles Sechsganggetriebe (Sechsstufenautomatik), Vmax: 192 (187) km/h, 0-100 km/h: 9,1 (9,9) s, Durchschnittsverbrauch: 5,3 (6,0) l/100 km, CO2-Ausstoß: 121 (136) g/km, Effizienzklasse C (D), Preis: ab 20.851 Euro (25.092 Euro).

Kurzcharakteristik – Mazda CX-3:

Warum: sparsamer Benziner, flottes Fahrverhalten, dynamisches Design

Warum nicht: enger Fond, unübersichtliche Karosserie

Was sonst: Nissan Juke, VW T-Cross, Opel Mokka 

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