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Beute wird immer teurer

13.05.2020 - Die Versicherungen müssen nach Diebstählen immer teurere Fahrräder ersetzen. Die Gesamtzahl der Fälle sinkt jedoch. 

  • Die Zahl der Fahrraddiebstähle geht zurück © SP-X/Mario

    Die Zahl der Fahrraddiebstähle geht zurück © SP-X/Mario Hommen

SP-X/Berlin. Fahrraddiebe machen immer wertvollere Beute. Im Schnitt zahlten die Versicherungen 2019 pro gestohlenem Fahrrad 720 Euro – laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) war das so viel wie nie zuvor. Im Vorjahr lag der Wert bei 650 Euro, vor zehn Jahren betrug die Entschädigung im Schnitt noch 410 Euro. 

Insgesamt meldeten die Versicherten 2019 in Deutschland 155.000 dauerhaft verschwundene Fahrräder. Dazu kamen rund 122.000 gestohlene Exemplare ohne Versicherung, wie sich aus der polizeilichen Kriminalstatistik errechnen lässt. Unterm Strich sank die Zahl der Delikte damit um rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Dunkelziffer der Fahrraddiebstähle dürfte allerdings deutlich höher liegen. 

Das höchste Diebstahlrisiko gab es zuletzt in Bremen, wo auf 100.000 Einwohner 926 Fälle kamen. Es folgten Berlin mit 788 und Hamburg mit 656 Fällen. Unter den Flächenländern lag Niedersachsen mit 395 Diebstählen pro 100.000 Einwohnern vorne. Der Bundesschnitt lag bei 335. 

Die meisten Räder werden auf offener Straße entwendet. Insofern ist man als Fahrradbesitzer gut beraten, seinen Drahtesel zu sichern. Wichtigstes Hilfsmittel ist ein stabiles Schloss. Höchste Sicherheit versprechen laut Tests von Stiftung Warentest Bügelschlösser aus Metall. Sie sind von Gelegenheitsdieben nur schwer zu knacken, Profis werden allerdings auch von den stabilsten und teuersten Modellen nicht abgehalten. Die Hausratversicherung übernimmt den Schaden in der Regel nur, wenn das Rad aus gesicherten Räumen, etwa Keller oder Wohnung gestohlen wurde. Wer sich gegen Diebstahl auf offener Straße versichern will, sollte auf eine entsprechende Zusatzklausel achten. Eine solche weisen 47 Prozent der 26 Millionen Hausratsversicherungsverträge auf.

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