Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Kuba nimmt Ehe für Alle nicht in neue Verfassung auf

19.12.2018 - Kuba hat Formulierungen, die den Weg für die Ehe für Alle ebnen könnten, aus dem Entwurf für eine neue Verfassung gestrichen.

  • Die Transsexuelle Wendy Iriepa, die eine Geschlechtsumwandlung hatte, hält eine Regenbogenfahne und fährt zu ihrer Hochzeit. Foto: Javier Galeano/AP/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Transsexuelle Wendy Iriepa, die eine Geschlechtsumwandlung hatte, hält eine Regenbogenfahne und fährt zu ihrer Hochzeit. Foto: Javier Galeano/AP/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Um alle Meinungen zu dem Thema zu respektieren, werde der entsprechende Paragraf zunächst nicht in den Entwurf aufgenommen, teilte die Nationalversammlung des sozialistischen Inselstaats am Dienstag auf Twitter mit. Nach zwei Jahren mit dieser Übergangslösung solle in einer Volksbefragung und einem Referendum zum Familiengesetz festgelegt werden, wer eine Ehe eingehen kann.

In dem ursprünglichen Entwurf zu der Verfassungsnovelle hieß es, dass zwei Personen eine Ehe eingehen können, ohne das Geschlecht näher zu nennen. In der gültigen kubanischen Verfassung ist nur von der Ehe zwischen Mann und Frau die Rede.

Evangelikale Kirchen hatten in dem karibischen Staat gegen die Änderungen protestiert. Aus Sorge, die Debatte über die Ehe für Alle könnte das für Februar geplante Referendum über die Verfassungsreform beeinflussen, wurde der Paragraf nun ausgelassen. Die derzeitige Verfassung stammt aus dem Jahr 1972 und wurde bereits 1992 und 2002 überarbeitet.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren