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Stefan Arndt für Lebenswerk ausgezeichnet

17.03.2019 - Laupheim ist die Heimat von Hollywood-Gründer Carl Laemmle. Zu seinem 150. Geburtstag wurde der Preis ins Leben gerufen.

  • Filmproduzent Stefan Arndt freut sich über den Carl-Laemmle-Produzentenpreis. Foto: Fabian Sommer © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Filmproduzent Stefan Arndt freut sich über den Carl-Laemmle-Produzentenpreis. Foto: Fabian Sommer © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Filmproduzent Stefan Arndt ist im oberschwäbischen Laupheim mit dem Carl Laemmle Produzentenpreis für sein Lebenswerk geehrt worden. Die Auszeichnung sei extrem wichtig, sagte der 57-Jährige am Freitag, denn in Deutschland gebe es sonst keine Würdigung für einen Filmproduzenten.

«Dass ich vielleicht die Idee hatte und diese Idee vorangetrieben habe, all die Leute bezahlt habe für die Arbeit und dann am Schluss der einzige bin, der Schuld ist, wenn der Film scheiße ist, wird nicht geschätzt», sagte er. Bei der Übergabe des Preises kamen ihm die Tränen. Arndt hatte Filme wie «Lola rennt», «Das weiße Band» und «Cloud Atlas» realisiert.

Er ist nach Roland Emmerich und Regina Ziegler der dritte Träger der erstmals 2017 vergebenen Auszeichnung der Allianz Deutscher Film- und Fernsehproduzenten und der Stadt Laupheim. Der mit 40 000 Euro dotierte Preis wird am Geburtsort Carl Laemmles vergeben - einem Gründervater der Film-Traumfabrik Hollywood: 1867 war er in die Vereinigten Staaten ausgewandert und gründete später die Universal-Studios.

Klaus Wowereit, der frühere Bürgermeister von Berlin, hob in seiner Laudatio auf Arndt «Good Bye, Lenin!» hervor. Der Film sei entstanden «zu einer Zeit, wo es noch nicht so selbstverständlich war, über unsere jüngste deutsche Geschichte einen Film zu machen, dann auch noch eine Komödie.» Die Jury lobte den Produzenten als Nonkonformisten mit untrüglichem Gespür für Talent und Qualität.

«Babylon Berlin» ist die erste Serie im Werk des gebürtigen Münchners. Es sei befreiend gewesen, nicht in der zeitlichen Vorgabe eines Spielfilms denken zu müssen. «Ich bin mir relativ sicher, in zehn, zwanzig Jahren, wird es keinen mehr interessieren, was ist eine Serie, was Film, was ist Fernsehen, was Kino», sagte er.

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