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Vertrauen in soziale Netzwerke sinkt

25.10.2018 - Social Media stehen aus Gründen des Datenschutzes weiter in der Kritik. Umfragen zufolge verlieren sie daher bei deutschen Usern zunehmend an Vertrauen. Auch bei anderen Online-Diensten ist ein negativ Trend zu erkennen.

  • Der Umfrage zufolge haben Soziale Netzwerke an Vertrauen bei deutschen Internetnutzern verloren. Foto: Yui Mok © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Umfrage zufolge haben Soziale Netzwerke an Vertrauen bei deutschen Internetnutzern verloren. Foto: Yui Mok © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Was machen Facebook, Instagram und Co. mit persönlichen Daten? Die meisten Internetnutzer in Deutschland sind skeptisch, wie aus einer Umfrage von Bitkom Research hervorgeht.

90 Prozent vertrauen sozialen Netzwerken «überhaupt nicht» oder «weniger stark», wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten geht - das sind mehr als im Vorjahr (2017: 85 Prozent). Vor allem Facebook steht für seinen Umgang mit Nutzerdaten immer wieder massiv in der Kritik.

Auch bei Online-Diensten der öffentlichen Verwaltung sank das Vertrauen. Nur knapp drei von zehn Befragten (29 Prozent) vertrauen Behörden hier «stark» oder «sehr stark», 2017 waren das 33 Prozent. Zulegen konnten etwa E-Mail-Anbieter (54 Prozent) und Netzprovider (51 Prozent).

Wenn es um die Sicherheit persönlicher Daten im Internet im Allgemeinen geht, glaubt nur knapp ein Viertel (23 Prozent), dass die Daten «sehr sicher» oder «sicher» sind. Im Fünf-Jahres-Vergleich ist das aber der höchste Wert: 2014 gaben das nur 13 Prozent an.

Im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom wurden mehr als 1000 Internetnutzer ab 14 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist den Angaben nach repräsentativ.