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Cupverteidiger Wolfsburg und Essen im Frauen-Pokal-Finale

10.06.2020 - Der VfL Wolfsburg und SGS Essen bestreiten am 4. Juli (16.45 Uhr/ARD) in Köln das DFB-Pokalfinale der Frauen.

  • Die Wolfsburgerinnen sind ins Finale des DFB-Pokals eingezogen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Wolfsburgerinnen sind ins Finale des DFB-Pokals eingezogen. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Die Spielerinnen von SGS Essen feiern den Einzug ins Pokal-Finale. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Spielerinnen von SGS Essen feiern den Einzug ins Pokal-Finale. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa-Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Cupverteidiger Wolfsburg, der nun zum sechsten Mal in Serie nach dem Pokal greift, bezwang Zweitliga-Schlusslicht Arminia Bielefeld 5:0 (2:0). Mit Essen zog auch der zweite Favorit durch ein 3:1 (2:0) bei Bayer 04 Leverkusen ins Endspiel ein. Am 13. Juni treffen die beiden Teams bereits im Kampf um Bundesliga-Punkte in Essen aufeinander.

Für Essen traf bereits nach drei Minuten Ramona Petzelberger. Anja Feldkamp (42.) nutzte noch vor der Pause eine weitere Großchance der Gäste zur vermeintlichen Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel überließ SGS aber Bayer die Initiative und musste nach einem Handspiel von Martina Hegering und dem daraus resultierenden Strafstoß durch Merle Barth (56.) den Anschluss hinnehmen. Fortan hatte Leverkusen einige hochkarätige Chancen, nutzte diese aber nicht. Lea Schüller erzielte in der dritten Minute der Nachspielzeit das entscheidende 3:1. Essen steht damit zum zweiten Mal nach 2014 im Endspiel. Damals unterlag man dem 1. FFC Frankfurt mit 0:3.

Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch schonte seine Stammkräfte, ließ diese mehrheitlich nur eine Halbzeit agieren und gab so auch Ergänzungsspielerinnen eine Einsatzchance. Pernille Harder verwandelte nach 16 Minuten einen Foulelfmeter zur Führung. Pia-Sophie Wolter (38.), zweimal Claudia Neto (52., 81.) und Sara Gunnarsdóttir (87.) sorgten für die weiteren Treffer des Favoriten. Bielefeld hatte nicht den Hauch einer Chance und konnte sich bei seiner starken Torhüterin Joyce Lee Braun bedanken, die die Niederlage mit zahlreichen starken Paraden in Grenzen hielt.

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