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Games Week startet kommende Woche in Berlin

16.04.2018 - Die Games-Branche rückt als Wirtschaftsfaktor zunehmend in den Fokus der Politik. Zum Start der Games Week Berlin (vom 23. bis zum 29. April) betonte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) die Bedeutung der Branche.

  • Vom kommenden Montag an zeigt die Games Week Berlin mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wieder die vielen Facetten der Branche. Foto: Jörg Carstensen © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Vom kommenden Montag an zeigt die Games Week Berlin mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wieder die vielen Facetten der Branche. Foto: Jörg Carstensen © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Der Games-Bereich gehört zu den großen innovativen Potenzialen unserer Stadt», sagte Müller. Inzwischen beschäftigten rund 140 Games-Firmen mehr als 2000 Mitarbeiter in der Hauptstadt.

Vom kommenden Montag an zeigt die Games Week Berlin mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wieder die vielen Facetten der Branche. Unter der Dachmarke #gamesweekberlin sollen die wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Aspekte von Computerspielen gezeigt und verbunden werden. Während sich auf dem Forum Quo Vadis traditionell Entwickler und Profis zusammenfinden, richten sich Veranstaltungen wie das Gamefest oder die Ausstellung Amaze auch an das große Publikum der privaten Spiele-Enthusiasten.

Neu hinzugekommen sind die Opening Gala am Montagabend sowie der «eSport Summit». Die Games Week versteht sich aber auch als Kontakt- und Job-Börse. Das Event «Womenize» richtet sich speziell an junge und kreative Frauen. «In der Branche gibt es unnormal wenig Frauen», sagte Michael Liebe, Chef der Games Week Berlin. Das Event sei deshalb auf zwei Tage erweitert worden.

In der Branche herrsche derzeit eine positive Stimmung, sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands Game. Unterstützung gebe es inzwischen auch von politischer Seite - zumindest in Worten. Im vergangenen Jahr legte der Umsatz laut Game um 15 Prozent auf über 3,3 Milliarden Euro zu. Mit Spielen aus Deutschland würden aber lediglich 6,4 Prozent des Umsatzes gemacht, sagte Falk. Um das zu ändern, setzt die Branche auf neue Förderkonzepte aus der Politik.

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