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Wölfe bleiben unbesiegbar - Nagelsmann unzufrieden

19.10.2019 - 54 Minuten hielt das Bollwerk der Wolfsburger. Dann traf Timo Werner zur Führung. Das Angreiferduell zwischen dem deutschen Nationalstürmer und dem Niederländer Wout Weghorst endete Remis - wie das Spiel. FRb-Coach Nagelsmann kritisierte seine Elf danach.

  • Leipzigs Spieler können nach Ansicht von Trainer Nagelsmann nicht zufrieden sein. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Leipzigs Spieler können nach Ansicht von Trainer Nagelsmann nicht zufrieden sein. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Nationalspieler Timo Werner jubelt im Trikot der Leipziger über seinen Treffern zum 1:0. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Nationalspieler Timo Werner jubelt im Trikot der Leipziger über seinen Treffern zum 1:0. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Julian Nagelsmann wurde erstmals richtig laut in der Kabine und kritisierte schlampige Aktionen seiner RB-Profis, die nach dem verschenkten Sieg die weiter unbesiegbaren Wolfsburger jubeln lassen mussten.

«Bei den Ansprüchen, die wir haben und wo wir hinwollen, genügt es nicht, wenn der Gegner uns zu viel Raum gibt in der ersten Halbzeit und wir den Raum nicht besser nutzen», kritisierte der Cheftrainer von RB Leipzig nach dem 1:1 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg. Nach dem vierten Pflichtspiel ohne Sieg bleiben die Leipziger mit 15 Punkten einen Zähler hinter dem Überraschungsteam von Oliver Glasner.

Vor 39.182 Zuschauern in der Red-Bull-Arena sorgte Timo Werner (54.) für die Führung, ehe Wout Weghorst ausglich und seinem Team die positive Bilanz rettete. «Wir sind sehr froh über den Punkt, es hat Spaß gemacht, den Jungs beim Fußballspielen zuzusehen», sagte der Österreicher Glasner und betonte: «Was die Mannschaft dann nach dem Rückstand gezeigt hat, verlangt mir allerhöchsten Respekt ab.»

Die Leipziger wollten die Wölfe unbedingt besiegen. Euphorisch war der Start nach zuletzt drei sieglosen Pflichtspielen. Nationalspieler Werner (5.) prüfte mit einem Schuss aus 13 Metern VfL-Keeper Pavao Pervan. Aufregung dann in der 18. Minute: Nach einer Brustannahme spielte Dayot Upamecano den Ball mit dem Fuß riskant als Bogenlampe zum eigenen Keeper. Peter Gulacsi konnte nur mit einer Hand ins Seitenaus klären. Nach langen Diskussionen mit seinem Schiedsrichterteam gab Deniz Aytekin einen indirekten Freistoß im RB-Strafraum. Doch der herausstürzende Gulacsi konnte den Schuss von Maximilian Arnold aus gut zehn Metern abwehren. Den indirekten Freistoß sah der RB-Trainer als «Parallelen zu den letzten Heimspielen, wo wir mehr oder weniger mit Eigentoren den Gegner eingeladen haben», meinte Nagelsmann.

Auf der Gegenseite drehte der agile Werner auf. Immer wieder setzte sich der 23-Jährige gut in Szene und rackerte für die Mitspieler - der entscheidende Pass im Strafraum kam jedoch selten an. «Meist war es ein erster schlampiger Kontakt. Im letzten Drittel müssen wir da einfach besser werden», haderte Nagelsmann.

Als Sturmkollege Yussuf Poulsen für Werner (36.) auflegte, drosch er den Ball halbrechts übers VfL-Gehäuse. RB drückte enorm, hatte das Spiel komplett im Griff, rannte aber gegen die derzeit beste Abwehr der Liga oft vergebens an. Fast aus dem Nichts hätten die Niedersachsen in der 45. Minute in Führung gehen können. Doch erneut Gulacsi parierte den Schuss von Josip Brekalo mit den Fäusten.

Nach dem Wechsel ließ Werner sein Können aufblitzen. Nach einem langen Abschlag setzte er sich im Laufduell gegen Kevin Mbabu durch, umkurvte Pervan und schob zum 1:0 ein. «Werner hatte ein wenig Glück, der Ball ist ihm vor die Füße gesprungen. Dann hat er es eiskalt ausgenutzt, weil er einfach ein Weltklassestürmer ist», sagte Pervan.

Die Gäste erwachten nach dem Rückstand, hatten plötzlich mehr Spielanteile. RB im Glück in der 72. Minute, als nach einer flachen William-Hereingabe Joao Victor und Weghorst aus Nahdistanz den Ball verpassen. Praktisch mit seiner ersten richtigen Chance traf Weghorst (82.) nach einer William-Flanke zum nicht unverdienten Ausgleich. «Der Ausgleich ist bitter, denn es wäre mehr für uns drin gewesen», sagte RB-Nationalspieler Lukas Klostermann.

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