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Benedetti holt dritten Etappensieg für Bora-Team

23.05.2019 - Auf der ersten Bergetappe des 102. Giro d'Italia hat Cesare Benedetti dem deutschen Bora-hansgrohe-Team den nächsten Etappensieg beschert.

  • Cesare Benedetti jubelt im Ziel der 12. Giro-Etappe. Foto: Alessandro Di Meo/ANSA/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Cesare Benedetti jubelt im Ziel der 12. Giro-Etappe. Foto: Alessandro Di Meo/ANSA/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Das Fahrerfeld kurz nach dem Start in Cuneo. Foto: Massimo Paolone/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Fahrerfeld kurz nach dem Start in Cuneo. Foto: Massimo Paolone/Lapresse/Lapresse via ZUMA Press © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 31-jährige Italiener siegte auf der zwölften Etappe nach 158 Kilometer von Cuneo nach Pinerolo im Sprint einer kleinen Ausreißergruppe vor seinem Landsmann Damiano Caruso und dem Iren Eddie Dunbar. Für das Bora-Team war es bereits der dritte Tagessieg, nachdem Sprinter Pascal Ackermann zweimal triumphiert hatte.

Einen Führungswechsel gab es im Gesamtklassement. Der Slowene Jan Polanc, der bis wenige Kilometer vor dem Ziel der Ausreißergruppe angehörte, löste mit einem sechsten Platz seinen Mannschaftskollegen Valerio Conti im UAE-Team Emirates nach sechs Tagen im Maglia Rosa ab. Polanc liegt in der Gesamtwertung nun 4:07 Minuten vor dem slowenischen Favoriten Primoz Roglic.

Roglic und die weiteren Anwärter auf den Gesamterfolg wie Altstar Vincenzo Nibali (Italien) oder Vuelta-Champion Simon Yates (Großbritannien) erreichten gut acht Minuten zurück das Ziel. Allerdings hatte Roglic keinen Teamkollegen an seiner Seite, so dass er bei einer Attacke von Mikel Landa (Spanien) und Miguel Lopez (Kolumbien) nicht reagieren konnte. Beide holten gut eine halbe Minute heraus.

Die Punktewertung führt weiter der Franzose Arnaud Démare vor Ackermann an, beide spielten am Donnerstag beim Einstieg in die Alpen aber keine Rolle. Die beiden Sprintrivalen Caleb Ewan (Australien) und Elia Viviani (Italien) traten zur Etappe nicht mehr an, da es kaum mehr Chancen auf Massensprints gibt.

Am Freitag wartet die erste Bergankunft auf das Giro-Feld, wenn es zum 2247 Meter hoch gelegenen Ceresole Reale hinauf geht. Insgesamt sind auf dem 13. Teilstück über 196 Kilometer zwei Berge der ersten und ein Anstieg der zweiten Kategorie zu bewältigen.

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