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Der rasende Staubsauger

11.12.2019 - Einigen Sportwagen-Enthusiasten dürfte der Designer Gordon Murray als Schöpfer der 90er-Jahre-Ikone McLaren F1 ein Begriff sein. Jetzt plant der Südafrikaner sein eigenes Projekt namens T.50.

  • Dank Ventilator im Heck kann der T.50 auf einen großen Heckspoiler verzichten © Gordon Murray

    Dank Ventilator im Heck kann der T.50 auf einen großen Heckspoiler verzichten © Gordon Murray Automotive

  • Der Ventilator saugt die Luft unter Fahrzeug an, die zugleich zur Kühlung des V12-Motors dient © Gordon Murray

    Der Ventilator saugt die Luft unter Fahrzeug an, die zugleich zur Kühlung des V12-Motors dient © Gordon Murray Automotive

SP-X/Silverstone/Großbritannien. Im Mai 2020 will die im englischen Silverstone ansässige Sportwagenschmiede Gordon Murray Automotive mit dem T.50 ein Hypercar der Superlative präsentieren. Jetzt haben die Briten ein erstes Bild veröffentlicht und zudem einige Details über die Wunderflunder verraten, die Anfang 2022 auf den Markt kommen soll.

Vom rund drei Millionen Euro teuren T.50 sind 100 Exemplare geplant, von denen sich solvente Autoenthusiasten aus USA und Japan bereits einen erheblichen Teil gesichert haben. Die Eckdaten lassen extreme Fahrleistungen vermuten, denn angetrieben wird die 4,35 Meter lange Carbonrenner von einem Vierliter-V12-Motor von Cosworth, der extrem hohe Drehzahlen jenseits von 12.000 Touren verträgt. Der an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gekoppelte V12 soll im Zusammenspiel mit einem 48-Volt-Startgenerator eine Systemleistung von rund 700 PS bereitstellen.

Ein erstes vom T.50 veröffentlichtes Foto zeigt die Heckpartie mit einer großen, turbinenartigen Öffnung. Darin verbirgt sich ein Ventilator, der als wichtiges Element eines ausgeklügelten Aerodynamikkonzepts dient. Die Ventilatortechnik soll Luft vom Unterboden absaugen und nach hinten blasen, was den Unterdruck unterm Fahrzeug und damit den Anspressdruck erhöht. Vor allem diese Besonderheit erlaubt den Verzicht auf die zur Erreichung hoher Kurventempi gerne verwendeten Riesenspoiler. Auf das sonst bei Sportwagen dieses Formats übliche Bügelbrett am Heck verzichtet der Dreisitzer, was für eine aufgeräumte Optik und bessere Aerodynamik sorgt.

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