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76.000 Migranten ohne die nötigen Papiere eingereist

06.03.2019 - Mehr als 76.000 Migranten sind im Februar ohne die nötigen Papiere über die Grenze zu Mexiko in die USA eingereist. Das sind mehr als doppelt so viele wie im selben Monat des Vorjahres, wie aus einer Statistik des US-Grenzschutzes hervorgeht.

  • Ein Soldat läuft an der Grenze zwischen den USA und Mexiko entlang. Foto: Gregory Bull/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Soldat läuft an der Grenze zwischen den USA und Mexiko entlang. Foto: Gregory Bull/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Operation «Faithful Patriot»: US-Präsident Trump schickte im November 2018 Tausende Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Foto: Senior Airman Alexandra Minor/U.S. Air Force/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Operation «Faithful Patriot»: US-Präsident Trump schickte im November 2018 Tausende Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Foto: Senior Airman Alexandra Minor/U.S. Air Force/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Verladung eines Militärfahrzeugs in den Frachtraum eines C-17 Globemaster III. Foto: Airman 1st Class Zoe Wockenfuss/U.S. Air Force/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Verladung eines Militärfahrzeugs in den Frachtraum eines C-17 Globemaster III. Foto: Airman 1st Class Zoe Wockenfuss/U.S. Air Force/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Migranten am Grenzzaun: US-Präsident Trump wollte mit dem «Shutdown» der Regierung erreichen, dass ihm fünf Milliarden Dollar für eine Grenzmauer zur Verfügung gestellt werden - bisher vergebens. Foto: Eduardo...

    Migranten am Grenzzaun: US-Präsident Trump wollte mit dem «Shutdown» der Regierung erreichen, dass ihm fünf Milliarden Dollar für eine Grenzmauer zur Verfügung gestellt werden - bisher vergebens. Foto: Eduardo Jaramillo/NOTIMEX © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Donald Trump vermisst im Haushaltsgesetz weiterhin Geld für den Bau der Grenzmauer. Foto: K.C. Alfred/San Diego Union-Tribune via ZUMA © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Donald Trump vermisst im Haushaltsgesetz weiterhin Geld für den Bau der Grenzmauer. Foto: K.C. Alfred/San Diego Union-Tribune via ZUMA © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Mit gewaltigem Materialaufwand machen sich Tausende US-Soldaten auf den Weg an die Grenze zu Mexiko. Foto: Airman 1st Class Zoe Wockenfuss/U.S. Air Force/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mit gewaltigem Materialaufwand machen sich Tausende US-Soldaten auf den Weg an die Grenze zu Mexiko. Foto: Airman 1st Class Zoe Wockenfuss/U.S. Air Force/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • Mitglieder des US-Militärs installieren in Laredo, Texas, Stacheldraht am Ufer des Rio Grande. Foot: Eric Gay/AP Foto: Eric Gay © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Mitglieder des US-Militärs installieren in Laredo, Texas, Stacheldraht am Ufer des Rio Grande. Foot: Eric Gay/AP Foto: Eric Gay © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

  • US-Grenzpatrouille an der Grenze zu Mexiko, die jetzt auch zusätzlich von der Nationalgarde geschützt wird. Foto: Maren Hennemuth © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    US-Grenzpatrouille an der Grenze zu Mexiko, die jetzt auch zusätzlich von der Nationalgarde geschützt wird. Foto: Maren Hennemuth © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Wir stehen vor einer humanitären Krise und einer nationalen Sicherheitskrise entlang unserer Südwestgrenze», sagte Behördenchef Kevin McAleenan in einer Mitteilung.

US-Präsident Donald Trump will die Einwanderung über die Grenze zu Mexiko mit dem Bau einer Mauer stoppen. Zu deren Finanzierung hatte Trump im Februar den Nationalen Notstand ausgerufen. Im US-Senat deutet sich aber ein Mehrheitsvotum gegen den Notstand an, nachdem auch Senatoren von Trumps Republikanern Unterstützung für eine solche Resolution signalisiert hatten.

Die wachsende Zahl der Familien und Kinder, die in größeren Gruppen und in entlegenen Gegenden über die Grenze kämen, stelle die Einrichtungen des Grenzschutzes sowie Nicht-Regierungsorganisationen vor eine «einzigartige Herausforderung», sagte McAleenan. Familien und unbegleitete Kinder machen derzeit rund 60 Prozent aller Festnahmen an der Grenze aus. Die meisten von ihnen kämen aus mittelamerikanischen Ländern wie Guatemala, Honduras und El Salvador.

Um den Anstieg zu bewältigen, hat der Grenzschutz nach eigenen Angaben zusätzliche medizinische Versorgung für Migranten angeordnet, die von den Behörden festgehalten werden.

Jüngst hatte es mehrere Todesfälle von Menschen im Gewahrsam des US-Grenzschutzes gegeben. Nach dem Tod zweier Kinder aus Guatemala im Dezember war im Februar ein 45 Jahre alter Mann aus Mexiko in der Obhut der Behörden gestorben.

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